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Veranstaltungsreihe „Kunst & Kritik“


„Das perennierende Leiden hat soviel Recht auf Ausdruck wie der Gemarterte zu brüllen. Deshalb mag falsch gewesen sein, nach Auschwitz ließe kein Gedicht mehr sich schreiben. Nicht falsch aber ist die minder kulturelle Frage, ob nach Auschwitz noch sich leben lasse (...).“ (Adorno, Negative Dialektik)


Di., 24.04., 20 Uhr, „Godard glaubt an das Filmbild, ich an die historische Tatsache“ (Claude Lanzmann). Über eine Kontroverse um Bilder, die die Wirklichkeit nicht zeigen dürfen. Vortrag von Christoph Hesse (Berlin), I.G.Farben-Campus der Universität Frankfurt, Raum IG 251, Grüneburgplatz 1  

 „Was ist das Kino?“ lautet eine im Zwischentitel eingeblendete Frage in Jean-Luc Godards Histoire(s) du cinéma; gestellt in Anspielung nicht nur auf die Frage des Abbé Sieyès nach dem Dritten Stand am Beginn der Französischen Revolution, sondern auch auf ein gleichnamiges Buch des Filmkritikers André Bazin, ohne den Godard wohl nie im Leben einen Film gemacht hätte. Antwort: „Nichts. – Was will es? Alles. – Was kann es? Etwas.“ Was dieses Etwas sei, das der Film im Unterschied etwa zum Denken und Schreiben vermag, darüber zerbrechen sich Theoretiker die Köpfe, während das Filmpublikum offenbar genau weiß, warum es Bilder und Töne den umständlich vorgetragenen Worten und Gedanken vorzieht.
Godard selbst begann darüber eine Auseinandersetzung mit Claude Lanzmann, der in Shoah gezeigt hatte, was ein Film – vor die scheinbar unlösbare Aufgabe einer Darstellung von Auschwitz gestellt – könne und was nicht. Godard hielt dagegen, Lanzmann habe in diesem Film überhaupt nichts gezeigt. Wie die seither fortgesetzte Kontroverse immerhin zeigt, geht es bei dem gegen Lanzmann erhobenen Vorwurf eines Bilderverbots um etwas anderes als filmtheoretische Spitzfindigkeiten. Der Partisan des Bildes und der des Wortes, wie Godard es nannte, haben sich in vertauschten Rollen schon in den frühen 1970er Jahren zu erkennen gegeben, als Lanzmann ein Bild Israels entwarf und Godard das Wort ergriff, um die von ihm selbst aufgenommenen Bilder der gescheiterten palästinensischen Revolution lesbar zu machen.


Di., 15.05., 20 Uhr, „Quälbarer Leib – Adornos kategorischer Imperativ nach Auschwitz und die Kunst“, Buchpräsentation mit Gerhard Scheit (Wien), I.G.Farben-Campus der Universität Frankfurt, Casino Raum 1.811, Grüneburgplatz 1


Es hätte der literarischen „Vernichtungsgewinnler“ (Carl Wiemer) nicht bedurft, um zu verstehen, warum Adorno Sartres Erkenntnis emphatisch zustimmen musste: „Niemand aber sollte auch nur einen Moment glauben, man könnte einen guten Roman zum Lobe des Antisemitismus schreiben.“ Der Umkehrschluss allerdings wäre falsch: Ein Roman gegen den Antisemitismus ist darum noch kein guter Roman.
Es ist nicht die Frage, ob der kategorische Imperativ nach Auschwitz in der Kunst sozusagen ausgeknipst werden kann oder nicht – das ist der Modus der Kulturindustrie (aus: Jurassic Park; ein: Schindlers Liste) –, sondern inwiefern er ihr als Bedingung der Möglichkeit, der Möglichkeit ihrer Autonomie, zugrunde liegt. „Nach Auschwitz ist kein Gedicht mehr möglich, es sei denn auf Grund von Auschwitz.“ (Peter Szondi) Dieser Grund aber ist die potentielle Form des Gedichts oder er ist nirgendwo. Kunstwerke, soweit sie heute ihrem eigenen Begriff noch gerecht werden können –  schon darin fällt es schwer, Gedicht, Roman, Musik, Bild … in eins zu setzen, so sehr ist dieses „auf Grund von Auschwitz“ mit dem je eigenen, unübertragbaren Gefüge verschmolzen – sind gleichsam von sich aus „eingerichtet“, dass es nicht sich wiederhole, wenn sie nur endlich beim Wort genommen würden, was weder in der Hand des Künstlers liegt noch an dessen Intentionen unmittelbar abzulesen ist.
Die Konstellation gilt in bestimmtem, zu bestimmenden Sinn auch für den Imperativ Kants und den von Marx. Nur: im Ästhetischen wird immer auch die bloße Armatur des Imperativs überschritten, die Abstraktheit seiner Formulierung, in Richtung auf eine Versöhnung, die den Imperativ überflüssig machte. Daher der Eindruck, dass es ihn gerade hier nicht geben könne, er hier nicht zugrunde liegen würde.
Symptomatisch darum, wie man heute Adornos kategorischen Imperativ zumal in den Fragen des Ästhetischen auseinanderbrechen möchte: Wird auf der einen Seite das Moment des Hinzutretenden als „Leibhaftes“ fallengelassen, findet sich auf der anderen auch der Freiheitsbegriff, den ein Imperativ immer schon voraussetzt, unterschlagen.



Sa., 02.06., 13-18 Uhr, „Autonomie als Programm. Über die Anfänge der neuen Musik bei Beethoven und Berlioz“, Vortrag von Clemens Nachtmann (Graz), Raum 20/ 21, Gebäude 2 der Fachhochschule Frankfurt, Nibelungenplatz 1 (Anmeldung erbeten: prozion@gmx.de)

Musikwissenschaftler denken einen ihrer bevorzugten Gegenstände, die Musik in der Epoche der harmonischen Tonalität, ebenso wie die Ökonomen den ihren, die Wirtschaft: nämlich als ein „an sich“ harmonisches Ganzes, in dem alle Widersprüche sich am Ende gegenseitig ausgleichen und der deswegen nur durch äußerliche, „hinzutretende“, Faktoren in die Krise geraten kann. Die harmonische Tonalität jedoch ist gerade kein mit sich identisches, in Selbstbestätigung verharrendes, sondern ein nicht-identisches, seine eigene Auflösung vorantreibendes System musikalischer Beziehungen: eben ein fundamentaler Krisenzusammenhang. Wenn Ludwig van Beethoven in seiner Musik nach einer zentralen Beobachtung Adornos „Tonalität aus subjektiver Freiheit reproduziert“, dann führt dieses reine musikalische Auskonstruieren elementarer tonaler Grundbestimmungen deshalb virtuell und doch bereits hörbar bereits an die Grenzen jener Tonalität, die als solche dann am Ende des 19.Jahrhunderts tatsächlich außer Kraft gesetzt wird.
Auf der Musik Beethovens liegt der erste Schwerpunkt des Vortrages, weil sie einen musikgeschichtlichen „point of no return“ und virtuell bereits den Umschlagspunkt zur musikalischen Moderne markiert.  In der 3.Symphonie, der sogenannten „Eroica“, namentlich im ersten Satz, gelingt es der Kunstform Musik, am Beginn des bürgerlichen Zeitalters zum ersten Mal in der Geschichte das ungeschmälert einzulösen, was doch seit jeher eine ihrer Grundbestimmungen ist, „weiterzugehen, ein Neues zu werden, sich zu entwickeln… Seit Musik existiert, war sie der wie immer auch ohnmächtige Einspruch gegen Mythos und immergleiches Schicksal, gegen den Tod selber.“ (T. W. Adorno) In Beethoven etabliert sich ein neues emanzipatorisches Zeitgefühl und Zeitbewußtsein, das nichts Gesetztes – kein Motiv, kein Thema, keinen Klang – unbefragt stehen und sich ausbreiten läßt, sondern es durch „Arbeit“ zur fortwährenden Entäußerung, zum permanenten Gestaltwandel anstachelt; was der Musik qua Existenzform als Zeit-Kunst ohnehin zukommt, wird hier auskomponiert: ihr Prozeßcharakter, der nur deswegen an ein Ende kommt, weil die Musik nun einmal auch aufhören muß, „an sich“ jedoch auch weitergehen könnte. Musik wird hier aus ihrer materialen Beschaffenheit heraus, nicht durch Parolen, Programme oder ihr äußerliche weltanschauliche Behauptungen zu einer Spiegelung gesellschaftlicher Vorgänge, indem sie diese überschreitet: einer Spiegelung der bürgerlichen Gesellschaft, die nach Marx nur existieren kann, indem sie ihre eigenen Produktionsbedingungen fortwährend umwälzt.
Radikal prozeßhafte Musik, wie sie in Beethovens „Eroica“ auf unwiderstehlichste Weise realisiert ist, befreit die Musik von dem ihr konstitutiv fremden Zwang zum Verharren und bringt das musikalische Material zum ersten Mal „zu sich selbst“ – und doch gelingt ihr die Versöhnung des Einzelnen und des Allgemeinen nicht bruchlos: gerade in den auftrumpfenden und beschwörenden  scheint etwas von der Gefährdung und der Angst des Subjekts auf, die es im scheinbar so ungebrochenen „Hochgefühl“ umtreibt.
Für Franz Schubert und Hector Berlioz, deren Komponieren in Zeitgenossenschaft zu Beethoven bzw. sich unmittelbar nach seinem Tod entfaltet, ist diese fragile Versöhnung bereits technisch unmöglich geworden. Beide bewahren den von Beethoven etablierten Stand der Musik gerade dadurch, daß sie ihn nicht konservieren, sondern eingreifend verändern. Namentlich in Berlioz´ Musik, deren Reflexion den zweiten Schwerpunkt des Vortrages bildet, explodiert die musikalische Moderne „im Nu“ noch auf dem Boden der Tonalität. In seiner Musik wird die prozeßhafte Entäußerung des Transzendentalsubjekts in der Zeit, dessen Apologie Beethoven betreibt, durchsichtig aufs empirische Subjekt, wie die literarischen „Programme“ zur seiner Musik bezeugen – ein Subjekt, das die Zeit nicht mehr als linear fortschreitende und sinnerfüllte, sondern als eine Folge von Schocks und disparaten Ereignissen erlebt, die Berlioz etwa mit höchst avancierten musikalischen Schnittechniken und kühnen Überblendungen verschiedener Zeitmaße auskomponiert. Insbesondere in seiner Stellung zur Zeit ist Berlioz seiner Zeit weit voraus und deshalb so gut wie Beethoven, den er beerbt, ein Zeitgenosse. Die Musik beider ist, wie darzustellen sein wird, eine „mit Jetztzeit erfüllte“.


Fr., 06.07., 20 Uhr, „Lob der Kulturindustrie“, Vortrag von Jan Gerber (Halle), Café Kurzschlusz, Gebäude 5 der Fachhochschule Frankfurt, Nibelungenplatz 1

Wer eine zeitgenössische Ausstellung, Theateraufführung oder ein Konzert besucht, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Die Ausstellungen warten mit den immergleichen Installationen aus Metallschrott, Plastik-Holz-Kombinationen oder flimmernden Bildschirmen auf. Das Theater kommt nicht ohne die permanente Kritik des Dreiklangs aus Medien, Konsum und Globalisierung aus: Es präsentiert sich als kunstgewerbliche Variante der Occupy-Bewegung. Und zeitgenössischen Konzerten gelingt es sogar, den Anspruch der Neuen Musik zu verhunzen – wenn etwa der Starschlagzeuger Martin Grubinger bei seinen Massenevents ein Potpourri aus Schlager, Neuer Musik, Swing, Jazz, Klassik, Welt- und Volksmusik zum Besten gibt. Die zeitgenössischen Kunstwerke sind weder eine Allegorie „scheinlos gegenwärtigen Glücks“, die ihre Sprengkraft, wie Adorno schreibt, gerade daraus zieht, dass sie mit der „tödlichen Klausel des Schimärischen“ behaftet ist: „dass es nicht ist“. Noch findet ein Abarbeiten an der Erfahrung von Leid statt. Stattdessen werden die Verhältnisse bestenfalls verdoppelt. Vom Wahrheitsanspruch des Kunstwerks, der im besten Sinn autoritär war, bleibt nur der Größenwahn des Künstlers – des Malers, Regisseurs, Autors usw. –, der sich in der Regel entweder als Ratgeber des Staates oder gleich ganz als prospektiver Philosophenkönig geriert. Die einschlägigen Produkte ziehen ihren politischen Gehalt weniger aus der Materialgestaltung als aus den aufdringlichen Bekenntnissen ihrer Macher. Selbst die wenigen Werke, die sich dieser Entwicklung entziehen, verdeutlichen aufgrund ihrer schreienden Marginalität, wie sehr die Kunst auf den Hund gekommen ist. So hat sich die Mehrzahl der zeitgenössischen Kunstwerke längst ununterscheidbar von den Produkten der Kulturindustrie gemacht. Es gibt allerdings einen Unterschied: Fernsehen, Kino und Popmusik liefern die Verdopplung der Realität, mit der auch die einschlägigen Theateraufführungen oder Ausstellungen aufwarten, bei aller dringend erforderlichen Kritik in einer anspruchsvolleren Weise. Sie erheben im Unterschied zum zeitgenössischen Kunstbetrieb zumindest noch den Anspruch, das Publikum zu unterhalten. Dieses Amüsement scheitert zwar notwendigerweise. Dennoch ist selbst jede Folge des Marienhofes, der Verbotenen Liebe oder des Großstadtreviers – ganz zu schweigen von den Produkten der viel geschmähten amerikanischen Kulturindustrie – zumindest unterhaltsamer als die neuesten Werke Daniel Kehlmanns, Günther Grass’, Claus Peymanns oder Neo Rauchs.


Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz, Initiative Studierender am I.G.Farben-Campus & Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt, Bund Deutscher PfadfinderInnen & Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen


Buch & Kritik 2011.2


Do., 13.10.11, 19.00 Uhr 

Buchvorstellung: "Mein elfter September" (Conte Verlag)

mit den Autoren Jörg W. Gronius (Saarbrücken) und Alex Feuerherdt (Köln)

Ort: I.G.Farben-Campus der Universität Frankfurt, Raum IG 457, Grüneburgplatz 1

Veranstalter: Initiative Studierender am I.G.Farben-Campus und Prozionistische Linke Frankfurt

Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt, Honestly-Concerned und JungdemokratInnen/ Junge Linke Rheinland-Pfalz

Zehn Jahre nach dem Angriff auf das World Trade Center in New York ist es Zeit für eine Rückschau: Wie einschneidend war dieser »Angriff auf die gesamte westliche Welt«? Das Ereignis war so außerordentlich, dass es eine Qualität bekommen hat wie sonst nur etwa die Ermordung John F. Kennedys. Es veränderte nicht nur die politische und militärische Situation in der Welt, sondern hat sich tief in das Bewusstsein unserer Gesellschaft eingegraben. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge in diesem Band geben dem Ausdruck. Subjektiv durchwirkte Reflexionen und Berichte, Träume und Albträume, Bilder und Glossen reagieren auf den elften September 2001 und das, was er ausgelöst hat. Die historische Auseinandersetzung hat heute, gerade nach der Tötung Osama Bin Ladens, erst begonnen.

Der Offenbarungseid (nicht nur) der Linken - Ein Resümee, zehn Jahre nach 9/11 - "Mir ist erst durch 9/11 wirklich bewusst geworden, was Antiamerikanismus bedeutet und wie prägend er für eine Linke ist, die in ihrer ‚antiimperialistischen’ Abneigung gegenüber den USA bisweilen nicht einmal vor der Annäherung an Islamisten zurückschreckt – getreu dem Leitsatz ‚Der Feind meines Feindes ist mein Freund’ –, obwohl sie dadurch genau jene Versprechungen von Glück und Freiheit verrät, die sie sich doch eigentlich auf ihre Fahnen geschrieben hat. Aus einer vermeintlich fortschrittlichen Gesinnung heraus wird so ziemlich alles, was die Vereinigten Staaten tun und lassen, mit unheilbar gutem Gewissen verworfen, verurteilt und verdammt. Widerfährt den Amerikanern Unheilvolles, dann haben sie es sich redlich verdient, weil sie es selbst verursacht haben – immer. Die Argumentation geriert sich dabei als Ausweis von Vernunft, die Kritik gibt sich als Einsicht in die Notwendigkeit aus. Doch schon die außergewöhnliche Verve, mit der die Anklagen gegen Amerika präsentiert werden, und die bizarre Besessenheit, mit der das Gros der Linken sich auf die USA stürzt, verraten das Ressentiment, das dem stets von vornherein feststehenden Urteil über ‚die Amis’ innewohnt. Dieses Ressentiment – das auch Islamisten, Sozialdemokraten, Grüne, deutsche Liberale und die Rechten auszeichnet – bringt politische Strömungen zusammen, die sonst mehr teilt als eint; es ist sinn- und gemeinschaftsstiftend, nicht zuletzt mit Blick auf die deutsche Geschichte.“ (Auszug aus dem Beitrag von Alex Feuerherdt für das im Conte-Verlag erschienene Buch „Mein Elfter September“)
Alex Feuerherdt (42) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

Adornos Geburtstag - Feierabend. Am 11. September 2001 fährt ein Werbetexter mit dem Auto von Hannover aufs Dorf nach Hause. Gut 60 Kilometer, auf denen man Radio hören und sich allerlei Gedanken machen kann. Am 11. September 1903 wurde Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno in Frankfurt am Main geboren. Katholisch getauft mit jüdischem Großvater und assimiliertem Vater.
Jörg W. Gronius, 1952 in Berlin geboren, studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Gronius schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Dramen und Libretti. 2002 erschien die Kurzgeschichtensammlung „Das Wunder“,  2003 die Gedichtsammlung „Beckfeld“. Für die autobiographisch motivierte Romantrilogie „Ein Stück Malheur“ (2000), „Der Junior“ (2005) und „Plötzlich ging alles ganz schnell“ (2007) erhielt er den Ben-Witter-Preis.

Sa., 15.10.11, 19.00 Uhr

Buchvorstellung: "Poetischer Enthusiasmus" (Böhlau Verlag) mit dem Autor Magnus Klaue (Berlin)

Ort: Café Kurzschlusz/  Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5

Veranstalter: autonome liste café kurzschlusz

Unterstützer: AStA der FH Frankfurt

Einst für ihren naiven Geist gepriesen oder geschmäht, gilt Else Lasker-Schüler heute als Zeitgenossin in fast jeder Hinsicht. Demgegenüber zeigt die vorliegende Studie, dass der radikale Impuls ihres Œuvres nur erfasst werden kann, wenn die vermeintlich trivialen Gehalte ernst genommen werden, die ihrem Werk bis an die Schwelle des Exils zugrunde liegen und sich als Ästhetik der Kolportage beschreiben lassen. Lasker-Schülers Grundgestus einer polemischen Negation bürgerlicher Hoch- wie populärer Massenkultur wird anhand ihrer Poetik der Kindheit, der Kritik des Kindheitskults Peter Hilles, der Affinität zum Dichtungskonzept Gustav Landauers, der Auffassung von Kitsch und Nonsenspoesie sowie ihrer Poetik der Urbanität nachgezeichnet.

In seiner "Berliner Kindheit um neunzehnhundert" sowie in der "Einbahnstraße" beschreibt Walter Benjamin Erfahrungen bürgerlicher Kindheit, die sich auf keine bürgerliche Pädagogik und keine romantische Kindheitsideologie reduzieren lassen. Diese kreisen immer wieder um das Glück einsamen Lesens und Spielens - Szenen einer Selbstvergessenheit, in der Alleinsein nicht Privation, sondern Erfüllung bedeutet und die eine Sehnsucht weckt, an die der Erwachsene sich nicht mehr erinnern darf, will er nicht der universalen Lüge gewahr werden, auf der seine Existenz beruht. An solche kindlichen Lese- und Spielszenen knüpft auch Else Lasker-Schüler an, die von sich behauptet hat, ihre gesamte Dichtung sei im Grunde dem kindlichen Knopfspiel entsprungen. Der Vortrag entfaltet diese Poetik der Kindheit bei Lasker-Schüler in Rekurs auf Benjamin, aber auch in Absetzung zu damaligen pädagogischen und psychologischen Diskussionen über Kindheit.

Magnus Klaue hat sich mit der Arbeit "Poetischer Enthusiasmus. Else Lasker-Schülers Ästhetik der Kolportage" an der FU Berlin promoviert und lebt derzeit als freier Autor in Berlin.

Sa., 22.10.11, 19.00 Uhr: Vorabendveranstaltungen zum Israelkongress 2011

"Deutschland - Israel: Ein schwieriges Verhältnis" mit Nirit Bialer (Berlin), Tilmann Tarach (Freiburg) und Alex Feuerherdt (Köln)

Ort: THE PURE BASEMENT, Poststraße 20, Frankfurt

Veranstalter: Mideast Freedom Forum Berlin

Unterstützer: Prozionistische Linke Frankfurt

Anschließend: Meschugge Party



Buch & Kritik 2011.1 - Veranstaltungen zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und zum Unabhängigkeitstag des Staates Israel



Sa., 07.05., 20 Uhr, Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5: "Nie wieder Deutschland? Die Linke im Zusammenbruch des 'realen Sozialismus'" - Buchvorstellung mit dem Autor Jan Gerber aus Halle.  Anschließend Party zum 08. Mai.

“Nie wieder Deutschland!” – Unter diesem Motto mobilisierte die außerparlamentarische Linke im Mai 1990 nahezu strömungsübergreifend auf den Frankfurter Opernplatz, um gegen die Wiedervereinigung zu demonstrieren. Als wenige Monate später der Zweite Golfkrieg begann, war diese ungewohnte Harmonie vorbei. Eine Minderheit solidarisierte sich unter Verweis auf die Bedrohung Israels durch irakische Scud-Raketen mit den alliierten Truppen am Golf; die Mehrheit versuchte die Gewißheiten, die sie durch den Untergang des Ostblocks verloren hatte, durch die Parteinahme für das Baath-Regime zu retten. In den Monaten zwischen dem Fall der Mauer und dem Zweiten Golfkrieg verloren nicht nur die dominanten innerlinken Abgrenzungsbedürfnisse des 20. Jahrhunderts ihre zentrale Bedeutung. Es wurden zugleich die Grundlagen der Auseinandersetzungen gelegt, die die außerparlamentarische Linke die nächsten zwanzig Jahre prägen sollten.

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz Unterstützer: AStA der FH Frankfurt


Di., 24.05., 20 Uhr, I.G. Farben Campus der Universität Frankfurt, Hörsaalzentrum HZ 4, Grüneburgplatz 1: "Gegenaufklärung - Der postmoderne Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaft" - Buchvorstellung mit den Herausgebern Alex Gruber aus Wien und Philip Lenhard aus München.

Die postmoderne Philosophie ist nichts anderes als “das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie” (Adorno). Weil der radikale Bruch mit dem Denken, das zu Auschwitz führte, ausblieb, weil vielmehr bereits in den sechziger Jahren gerade von links in vermeintlich tabubrecherischer Weise versucht wurde, die nationalsozialistische Philosophie für scheinbar “emanzipatorische” Projekte nutzbar zu machen, erscheint die deutsche Ideologie heute als links und progressiv. Diese neueste deutsche Ideologie ist nicht nur eine philosophische Strömung, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Tendenz. Die postmoderne Übung, jede allgemeine Begriffsbestimmung als “logozentrisch” und jede Betrachtung der Gesellschaft unter Vernunftkriterien als totalitär zu denunzieren, ist sowohl Reflex der objektiven Unbrauchbarkeit der Welt unter den Verhältnissen spätkapitalistischer Vergesellschaftung als auch der Versuch einer Sinnstiftung ebendieser Verhältnisse. In seinem Kult der Unmittelbarkeit schließlich sucht der Poststrukturalismus den Schulterschluß mit dem radikalen Islam und verrät jede Idee von Versöhnung.

Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt Unterstützer: Honestly-Concerned, Initiative Studierender am IG Farben Campus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Frankfurt


Buch & Kritik 2010


Veranstaltungen zur Buchmesse in Frankfurt am Main


1.) Mittwoch, 06.10.10, 20.00 Uhr, Raum NG.1.741a am I.G.Farben-Campus der Uni Frankfurt, Grüneburgplatz 1. "Iran im Weltsystem - Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung" (Studien Verlag) und "Verratene Freiheit – Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens" (Verbrecher Verlag) Bücherpräsentation und Vorträge mit den Herausgebern Stephan Grigat (Wien), Oliver Piecha (Wiesbaden) und Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt). Moderation: Alex Feuerherdt (Köln).

Hätte das iranische Regime nicht 30 Jahre lang Unterstützung aus Europa, Russland und einer Reihe semiperipherer Dritte-Welt-Staaten erhalten, und hätten seine Gegner nicht über Dekaden versucht, mit ihm zu verhandeln und es zu beschwichtigen, würde es heute wohl nicht mehr existieren. Als eines der maßgeblichen Schwellenländer und eine regionale Großmacht war die “Islamische Republik Iran" in den letzten 30 Jahren ein wichtiger Bestandteil der globalen Machtstruktur, dem von zentralen Akteuren der Weltpolitik mal mit Appeasementpolitik, mal mit offener Kollaboration begegnet wurde.
“Iran im Weltsystem" analysiert neben Perspektiven der neu konstituierten iranischen Freiheitsbewegung und dem aktuellen Stand des Nuklearprogramms die globale Bündnispolitik des iranischen Regimes. Die Beiträge beschreiben die europäische, russische und US-amerikanische Iran-Politik, thematisieren die Bedrohung Israels, skizzieren die aktuellen Wirtschaftsbeziehungen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz zum Iran und beleuchten die Bündnispolitik des Regimes in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Begeisterung von Neonazis für das iranische Regime wird ebenso unter die Lupe genommen wie die Bewunderung für das iranische Kino.


Es war nicht nur ein Protest gegen gefälschte Wahlen, der sich im Juni 2009 im Iran erhob, sondern ein massenhafter Aufstand, ja, eine demokratische Revolutionsbewegung: Millionen haben gründlich die Nase voll von den Mullahs. Das gute Leben und die Freiheit. Die zwei uneingelösten Glücksversprechen der bürgerlichen Revolution waren damit auf die Tagesordnung gekommen. Nicht etwa in Europa, sondern in den Straßen des Iran. In Europa und den USA dachte man jedoch noch nicht einmal daran, diesen Aufstand zu unterstützen, man beließ es bei Lippenbekenntnissen. Aber auch in Europa gehören die uneingelösten Glücksversprechen auf die Tagesordnung. Freiheit und ein gutes Leben gibt es nirgendwo umsonst.   
“Verratene Freiheit” ist ein Buch über die Freiheit und den westlichen Verrat an ihr; ein Plädoyer von Autorinnen und Autoren aus Europa, dem Iran und den USA für einenneuen Säkularismus und gegen den »Sozialismus des 21. Jahrhunderts«.

                                                                                                                          Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: Honestly-Concerned, Initiative Studierender am I.G.Farben-Campus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Frankfurt




2.) Samstag, 09.10.10, 20.00 Uhr, Café Kurzschlusz, Gebäude 5 der FH Frankfurt, Kleiststraße 5. "Von Adorno zu Mao - Über die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung" (Ca Ira Verlag) Buchpräsentation und Vortrag mit Jens Benicke (Freiburg). Moderation: Ole Schmitt (Frankfurt). Im Anschluss Kneipe mit revolutionärem Liedgut der letzten Jahrzehnte.

Nachdem 1956 sowjetische Panzer den Aufstand gegen das staatskapitalistische Regime in Ungarn niedergeschlagen haben, entsteht aus dem Protest dagegen im Westen eine „Neue Linke“, die sich explizit gegen Stalinismus und Sozialdemokratie wendet. Diese sich zuerst in den USA, Frankreich und Großbritannien entwickelnde Strömung entdeckt dabei auch die dissidenten Traditionen der ArbeiterInnenbewegung, vom Rätekommunismus bis zum westlichen Marxismus, wieder.
Die Besonderheit der Neuen Linken in der Bundesrepublik ist dabei ihr starker Bezug auf die Kritische Theorie. Durch die antiautoritäre Studentenbewegung der Sechziger Jahre kommt diese in Deutschland zum ersten Mal praktisch zur Geltung. An Adorno, Horkheimer und Marcuse orientierte studentische Theoretiker wie Hans-Jürgen Krahl, Frank Bökelmann u. a. schaffen es Mitte der sechziger Jahre kurzzeitig im heterogen „Sozialistischen Deutschen Studentenbund“ (SDS) die Oberhand zu gewinnen und die dort ebenfalls stark vertretene traditionslinke Strömung zurückzudrängen.
Doch dieser erfreuliche Zustand ist nur von kurzer Dauer, denn schon auf dem Höhepunkt der studentischen Proteste entstehen aus der antiautoritären Bewegung heraus neoleninistische Strömungen, die die Kritische Theorie als vermeintlich „kleinbürgerlich“ zurückweisen. Diese Entwicklung fällt zeitlich zusammen mit einerseits erkennbaren Niederlagen der Bewegung, so verabschiedet etwa der Bundestag die Notstandsgesetze und andererseits einer deutlichen personellen Ausweitung der Proteste. Die bis dato überschaubare antiautoritären Gruppen stoßen erkennbar an ihren Grenzen. Die folgende „schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung“ und die Konstitution der Mao-stalinistischen K-Gruppen bedeutet dann die endgültige Abkehr eines großen Teils der Protestbewegung von der Kritischen Theorie und den von ihnen selbst bis vor kurzen vertretenen Positionen. Aus der antiautoritären Bewegung entwickeln sich autoritäre Kaderorganisationen, die sämtliche emanzipatorischen Errungenschaften der Revolte in ihr Gegenteil verkehren. 

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz
Unterstützer: AStA der FH Frankfurt 

                                              

      

Solidarität mit Israel - Antisemitismus ist keine Abenteuer-Kreuzfahrt!

- Demonstration gegen das Bündnis aus Rechtsradikalen, Linken und Islamisten –
                                                                                                                                 
So., 20.06.10, 13 Uhr: Beginn der Demonstration auf der Berger Straße (U-Bahn-Station Bornheim-Mitte)  

Antisemiten drängt es zur konformistischen Revolte. Der Versuch, die Blockade des Küstenstreifens vor Gaza zu hintertreiben, der am 31. Mai von der israelischen Armee beendet wurde, war als symbolischer Sieg konzipiert, als „ein gestatteter, vielmehr ein gebotener Exzess, ein feierlicher Durchbruch eines Verbotes.“ (Freud) Was Rechte, Linke und Moslems in sechs Schiffen, von denen jedes einzelne als Miniaturausgabe des internationalen antisemitischen Gruselbündnisses betrachtet werden kann, ins Mittelmeer trieb, war die Lust am Ausnahmezustand, den man durch die feierliche Verletzung der israelischen Schutzzone herbeizuführen trachtete, um sich als Opfer zu inszenieren und die Weltöffentlichkeit gegen Israel aufzuwiegeln. Nichts anderes war das Ziel der Flotte nach Gaza und hierfür war man zu allem bereit.

Der Wahn, der zur antizionistischen Aktion drängt, ist nicht ohne Kalkül. Diejenigen, die den Schiffskonvoi gegen Israel zu verantworten haben, wussten, dass die israelische Armee den Einfall nicht würde dulden können und haben die Eskalation gesucht. Daraus, dass die humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza lediglich als Vorwand diente, machen die Beteiligten folglich keinen Hehl. Kurz nachdem einige ihrer Parteigenossen mit noch halb nassen Trekkingsandalen die opfergemäße Variante des Frontberichts in die Welt zürnten, brachte die friedenspolitische Sprecherin der Partei die Linke, Christine Buchholz, die Absicht der antizionistischen Aktion auf den Punkt: „Natürlich wußten alle Beteiligten, daß es eine riskante Aktion ist. Die »Free Gaza«-Bewegung hat versucht, den politischen Preis hochzutreiben.“

Für die Antizionisten und Antizionistinnen stand der Erfolg der Aktion von Anfang an fest: würden sie Gaza erreichen, hätten sie einen Präzedenzfall geschaffen; würden sie gestoppt, würde Israel von allen Seiten dafür verurteilt werden, gegen friedliche Demonstranten militärisch vorzugehen. „Hitler hat Konzentrationslager in Europa errichtet. Jetzt errichtet der Zionismus Konzentrationslager in Palästina. Daher wende ich mich an Israel: bedenkt, wie ihr diese Krise richtig löst. Wenn ihr unsere Kampagne zu stoppen versucht, werdet ihr von der ganzen Welt isoliert. Ihr werdet euch nur selbst Schaden zufügen. Das sind humanitäre Hilfsschiffe. Wir haben nicht ein einziges Klappmesser an Bord”, erläuterte der Chef der IHH, Bülent Yildirim, im Hafen von Istanbul die Taktik. Auch der Hamasführer Ismail Hanyieh wusste um die vorteilhafte Situation: „Wenn die Schiffe Gaza erreichen, ist das ein Sieg – und wenn sie von den Zionisten terrorisiert werden, ist das ebenfalls ein Sieg.“

Während der Islamismus die Strategie bestimmt, kommt den linken Knechten die Aufgabe zu, handfeste Kriegsabsichten in den Jargon der Demokratie zu kleiden, dessen schöner Schein genauso durchsichtig ist wie der Schleier humanitärer Hilfe, mit dem die Aufgebrachten ihren Akt antizivilisatorischen Ungehorsams notdürftig bedeckten. Der Lohn im interkulturellen Austausch: ein Platz an Bord einer Abenteuerkreuzfahrt, separierte Decks für Frauen inklusive. Wie es in diesen Linken tickt, konnte man in einem Beitrag der Sendung „Report Mainz“ vom 07.06.2010 bestaunen. Drei besonders finstere Gestalten der Linkspartei, von denen zwei im Deutschen Bundestag vertreten sind, demonstrierten darin den absonderlichen ästhetischen und seelischen Zustand antiisraelischer Linker.

Was den Islam und die Linke außer der Tatsache, dass ihre Darbietungen ausnahmslos hässliche Erscheinungen sind, miteinander verbindet, ist die kollektivnarzisstische Disposition dieser beiden Opfergemeinschaften. Das Gekränktsein der Linken ist evident: es gibt kein einziges Projekt, das sie nicht politisch und moralisch in den Sand gesetzt haben. Ihre Einfühlung in die reine Opferideologie, den Islam, wird durch den eigenen Bankrott begünstigt und manifestiert sich in einer Praxis, die zeigt, dass Lustgewinn, kurz: Abenteuerfeeling nur mehr als Destruktivität möglich ist, als  Antietatismus der dummen Kerls, der sich insbesondere am Staat der Juden ausagiert.  

Kern der konformistischen Revolte ist das Selbstopfer im autoritären Kollektiv. Mitglieder einer der autoritärsten Gesellschaften der Welt, der Türkei, eignen sich ganz offensichtlich in besonderer Weise für den globalen Kampf gegen Israel. Die türkischen Schiffsgenossen mussten nicht, sie wollten sterben. Von mindestens drei der neun Opfer der israelischen Militäraktion vor der Küste Gazas ist bekannt, dass sie ihr Testament verfassten, bevor sie mit der Marvi Marmara in See stachen. Über Ali Ekber Yaratilmis, einen türkischen Spendensammler für die IHH, der bei dem Einsatz der israelischen Marine ums Leben kam, wusste ein Freund zu berichten: „Er widmete sein Leben der Wohltätigkeitsarbeit. Das ist der Grund, warum er nach Gaza ging. Er wollte schon immer ein Märtyrer werden.” 

Was die Lage bedrohlich werden lässt, ist, dass in den europäischen Zeitungen der eine so schreibt, wie der andere, dass immer wieder klar ist, wer Schuld hat und die Berichterstattung zum „Nahen Osten“ ein ums andere mal nichts anderes ist, als die Anstiftung zur nächsten Attacke gegen Israel. Im Spiegel-Jargon heißt das dann: „Selten war die internationale Empörung über Israel so groß.“ Ein Blick in die Tageszeitungen nach der israelischen Erstürmung des Schiffes verrät das ganze Ausmaß der ideologisierten Geistlosigkeit und Lügenhaftigkeit der so genannten Welt-Öffentlichkeit. Erschreckend ist die Unbildung im Umgang mit der Berichterstattung. Kaum jemand hat sich daran gestört, dass nicht einmal die Fakten auf den Tisch gekommen sind. Die Faktenresistenz und Realitätsverleugnung, mit der in deutschen Medien gegen Israel Stellung bezogen wird, ist nur ein anderer Ausdruck des antizionistischen Konsenses, in dessen Mitte sich todesmutige Gotteskrieger und linke friedensbewegte Ideologen die Hand reichen.

Inzwischen macht sich im Übrigen eine weitere “Hilfsorganisation” auf den Weg nach Gaza: der iranische rote Halbmond will zwei mit Hilfsgütern beladene Schiffe, eskortiert von den paramilitärischen Pasdaran, Richtung Gaza entsenden. Derweil trifft sich Tayyip Erdogan mit Mahmud Ahmadinejad, um über „das Verhältnis der islamischen Staaten zu Israel“ zu sprechen und Möglichkeiten zu erörtern, aktiv gegen die Gaza-Blockade vorzugehen. Die Reihen der Feinde Israels schließen sich. 
Sie zumindest allesamt als das kenntlich zu machen, was sie sind: Kriegstreiber und potentielle Mörder, die sich hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen; zu diesem Zwecke findet heute diese eine Demonstration für Israel statt, die vor allem eine Demonstration gegen das antisemitische Bündnis, das von der Linkspartei bis zur Hamas reicht, sein soll. 

Free Gaza from Hamas! Support Israel!

Veranstalter & Unterstützer (Stand 15.06.10): Antideutsche Koalition Rhein/Main, Casual CommunistsComité LibertéGruppe MorgenthauGruppe NirgendwoJungdemokratinnen/Junge Linke Rheinland-Pfalz, Neocommunistinnen, Prozionistische Linke Frankfurt & Redaktion Pólemos 




Veranstaltungsreihe zur Kritik der praktischen Unvernunft

1.) Der Mensch als Partisan - Carl Schmitt als Theoretiker der Menschenrechte 
Vortrag und Diskussion mit Niklaas Machunsky 
Donnerstag, 29. April 2010 
Achtung: Die Veranstaltung wird erst um 20 Uhr beginnen!
Campus Westend  (IG Farben-Campus) 
Raum IG 0.454  

Veranstalter: Gruppe Morgenthau
Unterstützer: Initiative Studierender am IG Farben Campus

Während die ersten modernen Terroristen in Russland in ihrem Kampf gegen den Zaren alles bis hin zum Selbstopfer unternahmen, um unschuldige Opfer zu vermeiden, ist das Opfer des Selbst im Kampf gegen die Unschuldigen, die es nicht mehr geben soll, zur wirksamsten Waffe im Arsenal der islamischen Terroristen geworden. Was sich heute im suicide bombing Bahn bricht, war schon in den Befreiungskriegen gegen Napoleon angelegt. Darin hat die antiimperialistische Ideologie, der jede irreguläre Gewalt gegen das Imperium als Akt der Befreiung erscheint, recht behalten: die Leidenschaft für den Aufstand war bis heute nur im Namen der Nation oder Gottes erfolgreich. Soll sie jedoch nicht nur zur Legitimation des Bestehenden dienen, ist es nötig die Geschichte gegen den Strich zu lesen. Nur wenn man begreift, dass Geschichte immer auch hätte anders verlaufen können, ist auch die Hoffnung begründet, die Gegenwart könne auf eine andere Zukunft zulaufen, als es die objektive Tendenz befürchten lässt.

Niklass Machunsky ist Redakteur bei der Zeitschrift Prodomo und lebt in Köln.

2.) "Fight for Freedom!" - Die Legende vom "anderen Deutschland" 
Buchvorstellung mit Anja Worm und Jan Gerber 
Freitag, 07. Mai 2010, 19 Uhr, im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5 
Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz 
Unterstützer: AStA der Fachhochschule Frankfurt

 “Nach der ersten deutschen Niederlage”, so erklärten Curt Geyer und Walter Loeb 1942, “wurde der Welt die Lüge von der deutschen Unschuld aufgetischt. Die Welt wurde eingeladen zu glauben, dass Deutschland angegriffen wurde und dass es das Schwert zu seiner eigenen Verteidigung gezogen hat. Eine zweite Lüge wird derzeit für den universellen Gebrauch vorbereitet, die Lüge, dass das deutsche Volk an diesem Krieg unschuldig ist.” Während die erste Lüge inzwischen weitgehend vergessen ist, hat die zweite nach wie vor Bestand. Die Legende vom “anderen Deutschland” war eine der ideologischen Gründungsvoraussetzungen der Bundesrepublik und der DDR. Sie gehört bis heute zum geschichtspolitischen Repertoire der Berliner Republik.

Curt Geyer, Walter Loeb und die Mitglieder der “Fight-for-Freedom”-Gruppe zählen zu den Wenigen, die dieser Legende schon in den frühen 1940er Jahren, im britischen Exil, entgegentraten. Mit antideutschen Schriften unterstützten sie Sir Robert Vansittart, Mitglied des britischen Oberhauses und Publizist – und neben Henry Morgenthau bis heute einer der meistgehassten Männer in Deutschland.

Jan Gerber und Anja Worm, die die zentralen Texte des “Fight-for-Freedom”-Kreises erstmals in deutscher Übersetzung herausgegeben haben, stellen in ihrem Vortrag nicht nur die Aktivitäten, Schriften und Reflexionen dieser Gruppe vor. Sie hinterfragen zugleich die Rede vom “anderen Deutschland”. Warum konnte die Vorstellung, der Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg und Auschwitz seien den Deutschen gegen ihren Willen von einer kleinen Clique Wahnsinniger aufgezwungen worden, wirkungsmächtig werden? Welche Bedürfnisse bedient die Rede vom “anderen Deutschland”? Warum wurde die “Fight-for-Freedom”-Gruppe also trotz ihrer erfolgreichen publizistischen Aktivitäten in Großbritannien und der zahllosen Angriffe, mit denen sie von Seiten des arbeiterbewegten Exils – vom damaligen SAPler Willy Brandt über den Kommunisten Jürgen Kuczynski bis hin zu den Sozialdemokraten Friedrich Stampfer und Erich Ollenhauer – bedacht wurde, sowohl in der deutschen Öffentlichkeit als auch im Wissenschaftsbetrieb über Jahrzehnte hinweg ignoriert?

Jan Gerber und Anja Worm sind Herausgeber des Bandes Curt Geyer, Walter Loeb u.a.: Fight for Freedom! Die Legende vom “anderen Deutschland” (Freiburg: Ça Ira 2009) und leben beide in Halle.

Im Anschluss an die Buchvorstellung findet im Café Kurzschlusz eine Party zum 8. Mai statt.

3.) Sexualität und Verdrängung – Kritik des islamischen Anti-Individualismus 
Vorträge und Diskussion 
Donnerstag, 20. Mai 2010, 19 Uhr,  im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5 
Veranstalter: Gruppe Morgenthau
Unterstützer: Prozionistische Linke Frankfurt

Referenten: 

Thomas Maul                                                                                                  Zur Kritik des Phallozentrismus
Seit dem 11. September 2001 wird in der westlichen Öffentlichkeit die Frage diskutiert, was der Islam mit dem weltweit agierenden Suizid- und Tugendterror zu tun hat, der in seinem Namen zuförderst gegen Juden, Frauen und Homosexuelle sich richtet.
In Thomas Mauls kritischer Analyse des klassisch-schariatischen Geschlechterverhältnisses und der ihm entsprechenden Sexualpolitik im Spannungsfeld von Religion (Eschatologie, Ritualpraxis) und Gesellschaft (Patriarchalismus, orientalische Despotie, Djihad-Doktrin) erweist sich die Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) als wesenhaft durch einen Phallozentrismus konstituiert, der in der Moderne notwendig in die Krise gerät. Die gegenwärtige barbarische Gewalt des Kollektivs ist damit nichts anderes denn eine anachronistisch-pathologische Verteidigung der im Verfall begriffenen Tradition und gilt in letzter Instanz immer dem (sexuell) selbstbestimmten Individuum.

Thomas Maul ist Buchautor, schreibt gelegentlich für die Zeitschrift "Bahamas", ist Mitglied der Gruppe "Hedonistische Mitte - Brigade Mondän" und lebt in Berlin.

David Parnass 
Die Hölle grünt - Kritik der „religiösen“ Toleranz

Nicht einmal mehr selbstverständlich ist es, am emphatischen Begriff der Aufklärung und dem mit ihr verbundenen Subjekt festzuhalten und als Individuum für dieses zu sprechen. Was im bürgerlichen Subjekt noch nicht mit sich identisch war, drängte unter dem Druck der Verhältnisse über diese hinaus, schlicht um das Leid zu mindern und das individuelle Glück zu mehren. Jene Reflexionsfähigkeit auf das unerhörte Leid und das ferne Glück ist der transzendente Moment, dem das Subjekt eingedenkt. Der Anspruch der Aufklärung war es, die Religion in die Vernunft aufzuheben, zu der jeder Mensch befähigt und deren Mittel die Kritik des Bestehenden ist. Dieser bis heute unerfüllte Anspruch ist universell und respektlos.

Aber unter dem Deckmantel der Religion fordert der Islams Respekt und Toleranz. Erwarten kann sie das nur von Menschen, die sich selbst längst aufgegeben haben und die in der Despotie der islamischen Hölle eine Verheißung ersehnen. Warum sie das tun, kann nicht ergründet werden. Diese Entscheidung ist individuell und steht außerhalb der Vernunft und damit unterhalb aller Kritik. Aber der Zusammenhang der affirmativen Haltung zum Islam, der Kritikabwehr und der Verleugnung der Totalität und der aus ihr entsprungene Vernichtungszusammenhanges kann aufgeklärt werden. Im Zentrum, als Objekt dieser negativen Totalität, standen und stehen die Juden und ihr Staat Israel. Das antizionistische Ticket, dessen sich die Freunde des Islam bedienen und das sie sich mit diesem teilen, verrät etwas über das Ressentiment gegen die Freiheit und Verantwortlichkeit des Individuums. An den Juden und ihrem Staat soll gerächt werden, was sie sich selber verbieten: den Status des Subjekts und damit das mögliche emphatische und mündige Individuum, dass sich im anderen wieder erkennt und damit den Gattungszusammenhang.

Dieser Zumutung, als Einzelner verantwortlich zu sein, wollen sich die postmodernen Lohnschreiber und Anwärter auf Universitätspöstchen erwehren, wenn sie, indem sie das Subjekt dekonstruieren, die Hymne auf Verhältnisse singen, in denen jenes zunehmend keine Rolle mehr spielt. Auf der Höhe der Zeit folgen diese zynisch, dem Vernichtungszusammenhang – in Auschwitz begonnen und vom „modernen“ Islam übernommen – um ihn theoretisch zu leugnen aber praktisch zu befördern.  

Der Referent ist Redakteur der Zeitschrift Pólemos und lebt in Nürnberg.

4.) Feindbild Israel – der ewige Sündenbock 
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt und Tilman Tarach 
Dienstag, 25. Mai 2010, 19 Uhr 
Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43 
Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: Deutsch-Israelische Gesellschaft Frankfurt, Honestly-Concerned, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Deutschland

Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, daß die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält.

Weit oben auf der Tagesordnung der »Israelkritiker« steht seit langem die israelische Siedlungspolitik. Alex Feuerherdt beleuchtet die Frage, warum viele nicht die Hamas und die Fatah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als »Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten« betrachten und hellauf empört sind, wenn sie gefragt werden, warum es offenbar nicht sein soll, daß Juden auch in einem prospektiven palästinensischen Staat leben dürfen.

Alex Feuerherdt ist freier Autor und schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost. Er ist Co-Autor des Buches »Verratene Freiheit - Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens«.

Tilman Tarach ist Autor des Buches »Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die 'Protokolle der Weisen von Zion' und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt«.





Buch & Kritik

Veranstaltungsreihe zur Buchmesse 09 in Frankfurt a. M.


 

1.) Mi., 14.10., 20 Uhr: "Dialektik und Kritik" mit Lutz Eichler, Jens Meisenheimer und Stefan Müller (alle Frankfurt) im Café KoZ der Universität Frankfurt, Jügelstraße 1. 

Probleme der Dialektik heute

Marx sah den Fortschritt und Springpunkt seiner Kritik der politischen Ökonomie darin, die Frage nach dem Grund der dialektischen Existenz der Ware und der in ihr vergegenständlichten Arbeit nicht nur beantwortet, sondern überhaupt erst gestellt zu haben; in der Dialektik der Aufklärung machten Horkheimer und Adorno das Gelingen der Aufklärung davon abhängig, ob es dieser gelinge, sich durch Reflexion auf ihr rückläufiges Moment über sich selbst aufzuklären; gesellschaftskritische Potenz wurde Freuds Psychoanalyse unter der Voraussetzung zugebilligt, dass sie sich ihrer impliziten Dialektik bewusst werde und ihren Psychologismus kuriere. 
Das Unternehmen der Kritik scheint  mit dem der Dialektik auf eine bestimmte Weise liiert zu sein, auch wenn im Namen beider oft „ganz dialektisch“ das gerade Gegenteil betrieben wurde. Ob und wenn ja, was das D- und das K-Wort miteinander zu tun haben, diese Fragen werden zu beantworten versucht.  

Veranstalter: Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus
Unterstützer: AStA der Universität Frankfurt


2.) Do., 15.10., 20 Uhr: "Deutschland, die Mullahs und das Atom" mit Matthias Küntzel (Hamburg) im Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Westendstraße 43.


Die Deutschen und der Iran

Die Zeitbombe tickt. Wird die internationale Staatengemeinschaft den iranischen Griff zur Bombe noch verhindern können? Berlin ist in dieser Auseinandersetzung besonders exponiert: Deutschland wurde gemeinsam mit den fünf Vetomächten des Sicherheitsrats mit den Iran-Verhandlungen betraut und ist besonders verpflichtet, einem Regime, das den Holocaust leugnet und Israel auslöschen will, entgegenzutreten. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bis heute der mit Abstand wichtigste Handelspartner und der bevorzugte Ansprechpartner der Mullahs im Westen. 
Die besondere Beziehung zwischen Teheran und Berlin ist historisch bedingt, wie Küntzel anhand einer Fülle bislang unveröffentlichter Dokumente aus Archiven in Washington und Berlin in seinem Buch „
Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“ beweist. In einer spannenden Darstellung beleuchtet er die Rolle deutscher Unternehmen beim Aufbau der persischen Industrie, beschreibt die „Achse der Arier“ während des Dritten Reichs, erinnert an die Freundschaft zwischen Westdeutschland und dem Schah und analysiert das deutsch-iranischen Verhältnis von den Anfängen des Mullah-Diktatur bis zur Gegenwart.

Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt
Unterstützer: Initiative Honestly-Concerned, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen und Zionistische Organisation Deutschland

 
3.) Sa., 17.10., 20 Uhr: "Der Wahn vom Weltsouverän - Zur Kritik des Völkerrechts" mit Gerhard Scheit (Wien) im Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt, Kleiststraße 5. Im Anschluss: "Ani Tel Avivi" - Party zu 100 Jahre Tel Aviv mit DJ Guy Pary (House und Elektro aus Tel Aviv).


Der Wahn vom Weltsouverän

Der Weltsouverän ist „das Gegenteil jener versöhnten Vielfalt, die allein ein menschenwürdiger Zustand wäre“ (Adorno), der „freien Assoziation der Individuen“ (Marx) zur staaten- und klassenlosen Weltgesellschaft. Er ist die Symbiose von Internationalem Strafgerichtshof und Sharia, UNO und Theokratie. Seine Intention ist es, den westlichen Begriff der Souveränität ebenso zu unterminieren wie die Kritik der politischen Ökonomie zu ersetzen, also Hobbes Leviathan und Marx’ Kapital mit kommunikativer Vernunft und Koran zu widerlegen. Die Gesellschaft, die auseinander bricht in diffuse barbarische Vielheit, kann sich aber Weltinnenpolitik, Global Governance oder Umma nur dann als politische Lösung vormachen, wenn sie einen gemeinsamen Feind halluziniert, der bereits heimlich die Welt beherrsche. Der Weltsouverän entpuppt sich zuletzt als der „positive“ Ausdruck des schlimmsten antikapitalistischen Wahns: Der Weltverschwörung des Judentums. Und Israel ist auserkoren, sie zu verkörpern. Deshalb gezwungen, seine Souveränität ständig unter Beweis zu stellen, legt die Politik dieses Staats in Wahrheit stets aufs Neue dar, dass es keinen Weltsouverän gibt, aber jeder Versuch, ihn doch zu realisieren, gegen die Juden gerichtet ist: Er nimmt ihrem Staat die Souveränität, die sie im Ernstfall allein schützt.

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz
Unterstützer: AStA der Fachhochschule Frankfurt


"Boycott Durban 2 - 
Antirassismus als Dämonisierung Israels"

Podiumsveranstaltung mit Klaus Faber (Postdam), Alex Feuerherdt (Bonn) & Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt) am Do., 16.04.09, 20 Uhr, Raum 1.801 (Casino) im I.G.Farben-Haus der Uni Frankfurt, Grüneburgplatz 1

Vor knapp sieben Jahren fand im südafrikanischen Durban die „UN-Weltkonferenz gegen Rassismus“ statt. Das erklärte Ziel der Veranstaltung war die öffentliche Anerkennung von Sklaverei und Kolonialismus als Verbrechen – doch dann mutierte sie zu einem regelrechten Tribunal gegen Israel sowie zu einer Verteidigung unfreier Staaten und Diktaturen. Israel wurde als „Apartheidstaat“ gebrandmarkt und der Zionismus als Spielart des Rassismus bezeichnet. Dieses widerwärtige Spektakel könnte sich nun wiederholen, wenn die Vereinten Nationen vom 20. bis 25. April in Genf ihre „Durban Review Conference“ durchführen. Kanada, Israel, die USA und Italien haben bereits angekündigt, dieser Tagung fern zu bleiben. Die Regierungen Deutschlands und anderer EU-Staaten hingegen mochten sich diesem Schritt bislang nicht anschließen.

Der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner konstatierte in einem Aufruf zum Boykott der Durban-Folgekonferenz: „Der Antirassismus ist in der Uno zur Ideologie der totalitären Bewegungen geworden, die ihn für ihre Zwecke benutzen.“ Wie diese Deutung des Antirassismus – die nicht nur als Deckmantel des Antisemitismus dient, sondern auch jegliche Emanzipationsbestrebungen in postkolonialer, kulturalistischer Weise als rassistisch diffamiert – zur Richtlinie der Uno werden konnte, werden Klaus Faber, Alex Feuerherdt und Thomas von der Osten-Sacken in ihren Vorträgen erläutern. Darüber hinaus werden sie darlegen, was von der „Durban II“-Konferenz zu erwarten ist, welche Rolle das Regime im Iran und andere islamische Staaten dabei spielen und warum die Konferenz in Genf den Zielen einer Säkularisierung und der universalistischen Verteidigung der Menschenrechte gegen einen vermeintlichen Kulturpluralismus, der auf die Verteidigung der islamischen Sharia gegen die Freiheit des Individuums hinausläuft, diametral entgegensteht.

Zu den Referenten:
Klaus Faber ist Staatssekretär a. D., Rechtsanwalt, Publizist und Vorstandsmitglied im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen  Antisemitismus, Alex Feuerherdt ist freier Autor, Publizist und Mitinitiator der Kampagne "Boycott Durban 2" und Thomas von der Osten-Sacken ist freier Autor, Publizist, Mitarbeiter der Hilfsorganisation Wadi e.V. und ebenfalls Mitinitiator der Kampagne "Boycott Durban 2".

Veranstalter & Unterstützer:
Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen, Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus, LAK Shalom Hessen in der Linksjugend ['solid] und Prozionistische Linke Frankfurt.


Aufgrund der Absage des proiranischen Manager-Seminars verlegen wir die Kundgebung vom Westendplatz an die Hauptwache in Frankfurt a. M. und werden dort von 16.00 bis 18.00 Uhr einen Solidaritätsstand für Israel mit Redebeiträgen organisieren.

 

Protestkundgebung und Podiumsveranstaltung am 26.01.09.


Über die Krise in Gaza hinaus, droht eine weitere, noch wesentlich größere Gefahr aus dem Blickfeld zu geraten: Die Islamische Republik Iran auf dem Weg zur Atombombe. Alle Versuche, den Iran durch politische oder ökonomische Sanktionen von seinem aggressiv vorangetriebenen Atomprogramm, aber auch von nunmehr 30 Jahren Diktatur und Terror abzubringen, sind bislang gescheitert. Schuld daran ist nicht zuletzt Deutschland, das noch immer der wichtigste westliche Handelspartner und Technologielieferant des Regimes ist, ohne dass dagegen effektive Sanktionen erlassen werden. Stellvertretend für diese deutsch-iranische Partnerschaft steht der 150-Millionen-Euro Deal der Siegener Firma SPG.

Ungeachtet aller Meldungen über das Atomprogramm und die Menschenrechtslage im Iran hat nun die Firma „Management Circle AG“ am 26./27.01.09 in Frankfurt a. M. ein Seminar angekündigt (www.htm-meyer-venn.de/01-60192_4500.pdf) bei dem „effiziente Markteintrittsstrategien“ geschult werden sollen. Besondere Rücksicht sollten die Unternehmer auf die „unterschiedlichen Kulturstandards“ im Iran nehmen, wie die Gewalt gegen Frauen und Minderheiten verharmlosend beschrieben wird. Die Geschäfte, die durch das Seminar angebahnt werden sollen, würden ein Regime stützen, das die eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, das weltweit islamistische und antisemitische Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah unterstützt, das den Holocaust leugnet, und dessen Atomprogramm vor allem für Israel, aber auch für die die ganze Region – für die gesamte Westliche Welt – eine Gefahr darstellt.

Deshalb rufen wir am Vorabend des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz zu einer Protestkundgebung gegen jedwede Wirtschaftsbeziehungen, und alles was den Handel mit dem Iranischen Regime fördern könnte (wie z.B. auch das besagte Manager-Seminar), auf.

Aufgrund der Absage des proiranischen Manager-Seminars verlegen wir die Kundgebung vom Westendplatz an die Hauptwache in Frankfurt a. M. und werden dort von 16.00 bis 18.00 Uhr einen Solidaritätsstand für Israel mit Redebeiträgen organisieren:

Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime -
Keine Kollaboration mit dem islamistischen und antisemitischen Terror!

Für die Unterstützung der säkularen, demokratischen Opposition im Iran und Nahen Osten!

Lang lebe Israel - Nie wieder Auschwitz!

Im Anschluß an die Kundgebung, findet um 19.00 Uhr im Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt (Eingang Westendstraße) eine Podiumsveranstaltung statt.

Dabei werden die aktuelle Situation im Nahen Osten und die Bedrohung, insbesondere Israels, durch das iranische Regime im Vordergrund stehen.

Einleitung und Moderation übernimmt Sacha Stawski (Chefredakteur Honestly-Concerned e.V.). Grußworte spricht Dr. Dieter Graumann (Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland). Ulrich W. Sahm (Nahost-Korrespondent, Jerusalem) wird die aktuelle Lage Israels analysieren, besonders den Konflikt mit der durch den Iran unterstützten Hamas. Nasrin Amirsedghi (Publizistin, Mainz) wird über das Regime der Islamischen Republik Iran berichten, dessen gewaltsame Gründung sich bald zum 30. Mal jährt und Jonathan Weckerle (Mideast Freedom Forum Berlin) stellt die STOP THE BOMB Kampagne vor und spricht über die drängende Gefahr eines nuklear bewaffneten Iran.

Veranstalter und Unterstützer: STOP THE BOMB-Koalition in Deutschland, Honestly Concerned e.V., Prozionistische Linke Frankfurt,  DIG Frankfurt, Zionistische Organisation Frankfurt, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen, Initiative "never again" Siegen und LAK Shalom Hessen in der Linksjugend ['solid].

 







Opernplatz in Frankfurt, 11.01.2009, 12.00: Demonstration for Israel's Right to defend itself and against Hamas Terrorism - Support Israel to stop the Hamas terror!!!





Veranstaltungsreihe zur Buchmesse in Frankfurt a. M. vom 16.-18.10.08.
1) Do., 16.10.08, 20 Uhr, Raum 254 im I.G.Farben-Haus der Uni Frankfurt, Grüneburgplatz 1: „’Das kann man nicht erzählen’ – ‚Aktion 1005’ – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten“ Buchvorstellung mit dem Autor Jens Hoffmann aus Berlin.


Anfang 1942, nachdem die Rote Armee den Vormarsch der Wehrmacht auf Moskau gestoppt hatte, begann die nationalsozialistische Staatsführung Vorsorge zu treffen für den Fall eines militärischen Rückschlags, gar einer Niederlage. Zu den in den Jahren 1943/44 mit besonderer Intensität vorangetriebenen Vorsorgemaßnahmen gehörten Planung und Durchführung eines historisch beispiellosen Programms zur systematischen Beseitigung von Spuren der Massenmorde, die die Deutschen in den von ihnen besetzten Ländern Osteuropas begangen hatten (und weiter begingen). Unter der Bezeichnung "Aktion 1005" organisierten die Nazis zahlreiche Kommandos, die, von Tatort zu Tatort unterwegs in Russland, Weißrussland, Litauen, Lettland, Polen, der Ukraine und dem heutigen Serbien, die Spuren der deutschen Verbrechen nach immer dem gleichen Muster beseitigten: Meist jüdische Häftlinge wurden gezwungen, Massengräber zu öffnen, die Leichen aus den Gräbern zu ziehen und auf riesigen Scheiterhaufen zu verbrennen, bevor schließlich auch sie selber ermordet wurden. Gestützt vor allem auf Aussagen und Berichte der wenigen überlebenden Arbeitshäftlinge sowie auf Protokolle polizeilicher und staatsanwaltschaftlicher Vernehmungen von ehemaligen Kommando-Angehörigen und die Feststellungen von Richtern und Staatsanwälten in den wenigen Strafprozessen, die in der Bundesrepublik gegen Täter der "Aktion 1005" angestrengt worden sind, unternimmt dieses Buch erstmals den Versuch, die von den Deutschen und ihren Helfern während des Zweiten Weltkriegs begangenen Massenverbrechen und die Verwischung der Spuren dieser Verbrechen im Zusammenhang darzustellen.

2) Fr., 17.10.08, 20 Uhr, Café KoZ der Uni Frankfurt, Jügelstraße 1: „Zum aktuellen Stand des Immergleichen - Dialektik der Kulturindustrie – vom Tatort zur Matrix“ Buchvorstellung mit der Herausgeberin und Autorin Karin Lederer aus Wien.

Tobias Ebbrecht, Renate Göllner, Karin Lederer, Florian Ruttner und Gerhard Scheit haben sich unter anderem mit der Kriminalreihe „Tatort“, den Serien „Star Trek“, „CSI“, „Desperate Housewives“ sowie den Filmen „Spiderman“ und „Herr der Ringe“ beschäftigt. Die Beiträge des Sammelbandes gehen einerseits von der Kritik der Kulturindustrie als einem universellen und alle gesellschaftlichen Bereiche umfassenden Verhältnis aus und beziehen sich in Anknüpfung an die Kritische Theorie auf die gesellschaftliche Totalität. Gleichzeitig aber nehmen sie auch den der Kulturindustriekritik immanenten konkreten Bezug auf das Material, im Sinne des je Besonderen, ernst. Dabei geht es nicht in erster Linie um die „Anwendung“ einer spezifischen Theorie. Vielmehr dienen die Serien, TV-Formate und Filme als spezielle Ausdrucksformen gesellschaftlicher Verhältnisse. Es geht nicht um den Nachweis, dass die Kulturindustrie auch heute noch funktioniert, sondern um die Frage, wie sie dies tut. Im Bezug auf das Verhältnis von Staat und Einzelnem, in der Art wie im kulturindustriellen Schematismus sich der Bezug auf die Geschichte und darin vermittelt auf die Vorstellung von der Nation darstellt, in der Art wie – und nicht lediglich dass – die kulturindustriellen Produkte sich auf Kategorien von Geschlecht und Herkunft beziehen, versuchen die Beiträge gerade in der Gegenüberstellung von deutsch-österreichischer Populärkultur und amerikanischen Produkten der Kulturindustrie auf die unterschiedlichen nationalen Projekte der gesellschaftlichen Formierung unter dem Primat von Staat und Kapital zu reflektieren. Vom utopischen Anspruch in der Science Fiction, von deren Umgang mit Kapitalverhältnis und Religion, und von den Möglichkeiten und Grenzen eines in erster Linie US-amerikanischen Genres wird die Herausgeberin erzählen.

3) Sa., 18.10.08, 20 Uhr, Café Kurzschlusz der FH Frankfurt, Kleiststraße 5: „Theorie als Kritik – Die Antisemitismuskritik bei Horkheimer und Adorno und ihre Aktualität“ Buchvorstellung mit dem Mitherausgeber und Autor Paul Mentz aus Bochum. Anschließend Party zu 60 Jahre Israel!

Die Kritische Theorie des Antisemitismus vermag ebenso wenig wie der Benjaminsche Engel der Geschichte die Toten zu „wecken und das Zerschlagene zusammenfügen“, doch sie zieht aus der Erfahrung des Nationalsozialismus die Konsequenz, daß an der Idee eines notwendigen Fortschritts in der Geschichte nach dem Zivilisationsbruch, den Auschwitz darstellt, nicht mehr festzuhalten ist. Der sogenannte neue Antisemitismus ist nichts anderes als der alte Antisemitismus, allerdings unter den veränderten historischen und gesellschaftlichen Bedingungen nach Auschwitz. Auch die Kritische Theorie des Antisemitismus nach Auschwitz ist diesen veränderten Bedingungen verpflichtet, in dem Sinne, daß sie nur ein Ziel kennt, nämlich, „daß Auschwitz nicht sich wiederhole.“ Das Dilemma der Kritischen Theorie besteht heute vor allem darin, daß sie gezwungen ist, die Aufklärung gegen die Gegenaufklärung zu verteidigen, obwohl erstere die Gegenaufklärung selbst erst hervorgebracht hat. Beide sind aber voneinander zu trennen, denn die Aufklärung trägt zugleich die Möglichkeit der Versöhnung in sich, die der losgelassenen Irrationalität ein Ende bereiten kann. Somit besteht noch immer die fast unlösbare Aufgabe darin, „weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ Der gesellschaftlichen Irrationalität kann nur der Gedanke standhalten, der an der negativen Wahrheit des bürgerlichen Glücksversprechens festhält: daß ein anderes Leben als das jetzige möglich sein muß. „Philosophie, wie sie im Angesicht der Verzweiflung einzig noch zu verantworten ist, wäre der Versuch, alle Dinge so zu betrachten, wie sie vom Standpunkt der Erlösung aus sich darstellten. Erkenntnis hat kein Licht, als das von der Erlösung her auf die Welt scheint: alles andere erschöpft sich in der Nachkonstruktion und bleibt ein Stück Technik.“ (Adorno) Eine Kritische Theorie der Gesellschaft ist nur als Kritik der Gesellschaft zu haben, so wie auch eine Kritische Theorie des Antisemitismus nur als Kritik des Antisemitismus zu haben ist, welche die Verurteilung ihres Gegenstandes impliziert und zugleich festhält, daß „die gesellschaftlichen Zwänge, denen die Subjekte unterworfen sind, nicht notwendig sind“ (Weyand).

Veranstalter: Autonome Liste Café Kurzschlusz, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus und Prozionistische Linke Frankfurt.

Keine Geschäfte mit den Mullahs! Stoppt den Steiner-Deal mit dem Iran!

Aufruf zur Kundgebung und anschließender Diskussionsveranstaltung am Sa., den 30.8.2008 um 15 Uhr an der Siegplatte in Siegen

Die Siegener Firma Steiner (SPG Steiner-Prematechnik-Gastec GmbH) hat vor einigen Monaten einen 100 Mio. Euro Vertrag über den Bau von drei neuen Anlagen zur Gasverflüssigung im Iran abgeschlossen. Hartmut Schauerte hat sich als Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordneter aus der Region für die Beschleunigung des Geschäftes eingesetzt. Das Geschäft unterläuft so mit Unterstützung eines Regierungsbeamten alle internationalen Bemühungen, das iranische Regime unter Druck zu setzen und von seinem Atomprogramm abzubringen. Dabei müssen wirtschaftliche Interessen gerade im Fall des Iran zurückstehen. Es darf keine Unterstützung geben für ein Regime, das nach Atomwaffen strebt, den Holocaust leugnet und Israel mit der Vernichtung droht! Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur für Israel eine unberechenbare Gefahr, die unbedingt verhindert werden muss. Zudem ist der Iran eine brutale Diktatur. Systematisch werden Frauen, religiöse und ethnische Minderheiten diskriminiert, Gewerkschaften und politische Opposition werden zerschlagen, die Presse zensiert, Homosexuellen droht die Todesstrafe, Folter und öffentliche Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Auch außerhalb des Iran finanziert und bewaffnet der Iran islamistische und terroristische Kräfte wie die Hizbollah oder die Hamas. Während das Regime international durch Sanktionen unter Druck steht, würden die Anlagen der Firma Steiner das iranische Regime ganz direkt stützen, denn der Energiesektor ist seine mit Abstand wichtigste Einnahmequelle und Machtbasis. Deshalb war es auch so wichtig, dass vor kurzem mit TOTAL aus Frankreich und Statoil aus Norwegen zwei Unternehmen aus politischen Gründen von ähnlichen Projekten im Iran zurückgetreten sind. Dabei ist das Iran-Geschäft von Steiner Beispiel für eine allgemeine Tendenz und Geisteshaltung innerhalb der deutschen Wirtschaft und Politik. Der Handel mit dem Iran weitet sich in diesem Jahr aus anstatt zurückzugehen, Deutschland ist noch immer wichtigster Handelspartner und unersetzbarer Technologielieferant des Iran. Die bestehenden Gesetze und Ausfuhrbestimmungen sind längst nicht ausreichend, um die Unterstützung des Regimes durch deutsche Unternehmen zu unterbinden. Doch gerade dann, wenn noch ernsthaft versucht werden soll, den Iran mit nichtmilitärischen Mitteln von seinem gefährlichen Atomprogramm abzubringen, muss das Regime politisch und wirtschaftlich unter Druck gesetzt werden.

Deshalb: Keine Unterstützung für das islamistische und antisemitische Terrorregime!

  • Wir fordern die Fa. Steiner auf, sofort von dem Iran-Geschäft zurückzutreten
  • Wir fordern die Bundesregierung auf, gezielte politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen das iranische Regime zu erlassen, und solche Sanktionen auf internationaler Ebene zu forcieren
  • Wir solidarisieren uns mit den oppositionellen Kräften im Iran und Exil, die gegen die islamische Diktatur und für Menschenrechte, Demokratie, individuelle Freiheit und Säkularismus im Iran kämpfen
Diskussionsveranstaltung: Das iranische Regime, die Bedrohung Israels und die deutschen Iran-Geschäfte um 19.00 Uhr in der Siegbergstraße 1 in Siegen mit Beiträgen von Roger Bückert (Begrüßung), Kazem Moussavi, Dr. Stephan Grigat, Simone Dinah Hartmann, Jonathan Weckerle. Moderation: Alex Feuerherdt.

Unterstützer / Aufrufende Gruppen:
Pro-Israel-Initiative "neveragain" (Siegen), STOP THE BOMB - Bündnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm (Wien), Mideast Freedom Forum Berlin, Green Party of Iran (Deutschland), Prozionistische Linke Frankfurt, Thomas von der Osten-Sacken (Geschäftsführer WADI e.V., Frankfurt), Internetportal J-Comm Jewish Community (Köln)… - weitere folgen!

Veranstaltungen zu 60 Jahre Israel in Frankfurt/Main:

Für Israel - gegen jeden Antisemitismus!

 

Di., 22.04., 20 Uhr "Rote Armee Fiktion - Die Stadtguerilla als
Avantgarde des Antizionismus"
mit dem Herausgeber und Autor Jan Gerber aus Halle. Raum 411 im I.G.Farben-Haus der Universität, Grüneburgplatz 1. 

Es ist kein Wunder, dass sich die RAF auf Che Guevara berief, auf Mao Tse-tung, auf die Tupamaros und andere militante Volkstümler, vor allem auch auf die bewaffneten Antisemiten vom “Befreiungskampfes des palästinensischen Volkes”, niemals jedoch auf Johann Georg Elser. Denn an Elser, der 1938 versucht hatte, die Volksgemeinschaft mit Hitler zu liquidieren, hätte sie nicht nur lernen müssen, was es bedeutet, in absoluter Einsamkeit das objektiv Vernünftige zu erkennen und daraus praktische Konsequenz zu ziehen, d.h. materialistisch zu reflektieren und zu agieren. An Elsers Tat hätte sie zugleich erkennen müssen, dass die Identität von Souveränität und Staatsapparat in der Figur Hitler nur im System der nazifaschistischen Barbarei möglich war und ist. Da sie das alles, in verstockter Renitenz gegen die materialistische Aufklärung, keineswegs lernen wollte, fälschte die RAF den Begriff des NS-Faschismus zur deutschen Gemeinverträglichkeit um und machte die Kühnls, Gossweilers und Dimitroffs glücklich. Als von “Israels Nazi-Faschismus” die Rede war, als dann behauptet wurde, der Hass auf die Juden sei “ins Volk reinmanipuliert worden” und eigentlich ein Zeichen der “Sehnsucht nach dem Kommunismus”, als das Massaker, das die palästinensischen Antisemiten vom “Schwarzen September” 1972 unter der israelischen Olympiamannschaft anrichteten, von der RAF-Mitbegründerin Ulrike Meinhof schließlich ausgerechnet als antifaschistische Tat gefeiert wurde, da war die RAF, indem sie auf die Charaktermasken von Kapital und Staat anlegte, tatsächlich, wenn auch im Untergrund, ein ideologischer Staatsapparat geworden: Lüge in Waffen. Auch darum war die RAF niemals eine, wenn auch hoffnungslos verspätete, Fraktion jener Roten Armee, die die letzten Überlebenden von Auschwitz befreite.

                                                                                                  Di., 29.04., 20 Uhr "Mit Freud - Psychoanalyse im Zeitalter des Suicide Bombing" mit der Herausgeberin und Autorin Ljiljana Radonic aus Wien. Café Kurzschlusz der Fachhochschule, Kleiststraße 5. 

Gerade an der Zurücknahme der gesellschaftskritischen Implikationen der Psychoanalyse zeigt sich heute ihre Verwobenheit ins falsche Ganze. Freud hingegen bot Aufklärung über die Familie als Elementarform der Gesellschaft, und er stärkte zugleich das Individuum, das aus der Familie hervorgeht, gegenüber dieser Gesellschaft. Daran hat jede Kritik sich zu messen, die ihrem, von Marx bis zur Kritischen Theorie geprägten Begriff gerecht werden möchte und dem Zwang des repressiven Kollektivs die freie Assoziation der Individuen entgegensetzt. Eine Psychoanalyse wie eine Linke hingegen, die Repression, patriarchale Gewalt, Triebverleugnung und Lustfeindlichkeit, Bereitschaft zum Opfer, Homophobie und Antisemitismus unter dem Schlagwort Multikulturalismus rechtfertigen, sind auch am logischen Endpunkt ihrer Freud-Rezeption angekommen. Die Aktualität der Freudschen Analyse im Zeitalter des Suicide Bombing und der Ehrenmorde kann nur gegen sie durchgesetzt werden.

                                                                                                 Sa., 10.05., 19 Uhr Podiumsveranstaltung im Rahmen der Kampagne "STOP THE BOMB": "Der Iran - Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer" mit den Autoren Stephan Grigat (Wien), Fathiyeh Naghibzadeh (Berlin), Andreas Benl (Hamburg) und Thomas von der Osten-Sacken (Frankfurt). Einleitung & Moderation: Gruppe Morgenthau. Café KoZ der Universität, Jügelstraße 1. Anschließend Party "60 Jahre Israel" im IVI, Kettenhofweg 130.                               

Die Frieden predigenden Glaubens-Krieger islamischer Provenienz hätten allen Grund, sich ausnahmsweise mal nicht beleidigt und hetzend in Pose zu werfen. Ihre Sache läuft. Der politisch kämpfende Teil des Islams ist zu einer weltweit agierenden Bewegung angewachsen. Es besteht nirgendwo Mangel an bereitwilligen Rekruten, die für ausnahmslos alle denkbaren Manifestationen der Gewalt und Vernichtung zu haben sind. Der Iran firmiert hierbei als staatliche Avantgarde des weltweiten Dschihad, der die islamische Weltherrschaft herbeiführen soll. Sein immer weiter voranschreitendes Nuklearporgramm eröffnet dem totalitären Regime und seinen fanatisierten Anhängern neue Möglichkeiten im Kampf gegen Israel. Kein Zufall, dass der projektive Hass der zu Felde Ziehenden auf den Staat fixiert ist, der vor 60 Jahren als Konsequenz aus der Shoah gegründet worden ist, denn eliminatorischer Antisemitismus bildet den ideologischen Kern des radikalen Islams. Israel und seine Bewohnerinnen und Bewohner stehen heute abermals im Visier  von Antisemiten, die zu allem bereit sind. Die iranische Atombombe hat nur den einen Zweck: sie soll Israel, das "zionistische Gebilde", von der Landkarte fegen. Der Staatspräsident des Teheraner Regimes lässt keine Gelegenheit aus, genau das einer beharrlich ignoranten Weltöffentlichkeit zu erklären. Statt den aktionsfähigen Fortsetzern des Nationalsozialismus mit allen Mitteln den Abgang zu bereiten, herrscht gerade im europäischen Hinterland Einverständnis mit der islamischen Zivilisationsfeindschaft und dem begrölten Recht auf Judenhass. Nicht zuletzt die europäische Linke kollaboriert im geschichtsvergessenen und kulturrelativistischen Jargon mit den islamischen Förderern einer unbedingten Bereitschaft zur Vernichtung. Keine Frage: vor nicht allzu langer Zeit war die Mahnung, man solle nicht jede weltgeschichtliche Grausamkeit als Holocaust und nicht jedes zweite Regime als faschistisch etikettieren ein triftiger, über das relativierungssüchtige Bedürfnis, das in aller Regel als Movens hinter solchen Verlautbarungen stand, aufgeklärter Einwand. Einstweilen jedoch ist die Warnung vor einer solch interessierten Inflationierung ihrerseits zur politischen Floskel verkommen, die immer dann aufschreit, wenn es darum zu gehen hätte, eine reale Bedrohung, wie sie durch die iranische Gottesdiktatur und ihre Helfershelfer aufschimmert, zu benennen, um zu entsprechenden Konsequenzen gelangen zu können. Während der eine, jeglicher Vernunft entrückte Teil der Gesellschaft es sich in der traditionell geschichtsrevisionistischen Halluzination eines israelischen Vernichtungskrieges gegen die Palästinenser bequem gemacht hat, relativiert der andere Teil den zur Tat drängenden Geschichtsrevisionismus von Ahmadinedschad und Co.. Weder mit den Einen noch den Anderen lässt sinnvoll sich diskutieren. Es geht um Israel, es geht um die Verteidigung zivilisatorischer und bürgerlicher Mindeststandards und um die Frage, wie sich diese konkrete Verteidigung gestalten lässt. Für eine radikale Kritik des Islams! Für Säkularisierung und Freiheit im Nahen und Mittleren Osten!

Veranstalter: Frankfurter Bündnis gegen das iranische Vernichtungsprogramm (Autonome Liste Café Kurzschlusz, Gruppe Morgenthau, Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus, Prozionistische Linke, Zeitschrift CCP & Zionistische Organisation Frankfurt)

Kontakt über: frankfurter-buendnis@gmx.de

Unterstützter: AK Antifa Mainz, Comité Liberté Gießen, Gruppe KAO Frankfurt & Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen 

Veranstaltungsreihe zur Buchmesse 07 in Frankfurt/ M.:

Flyer (kurz)

Flyer (lang)

1) Donnerstag, 11.10., 20 Uhr: "Allah und die Juden - Die islamische Renaissance des Antisemitismus" mit dem Autor Hans-Peter Raddatz (Berlin). Gemeinderatssaal der Jüdischen Gemeinde, Westendstr. 43.

Unter dem Zwang zur Expansion definiert der islamische Gott den Glauben aus dem Kontrast zum Anderen und muss alles Denken und Leben in die Überwindung des Unglaubens »investieren«. Die Konfrontation erzwingt eine Rüstungsspirale gegen die »Satane Israel und USA«. Dieses fundamentale Geschehen kann nur aus der Geschichte heraus verstanden werden. Sie ist für die Muslime, mit Abstrichen auch für die Juden, so aktuell, wie sie für die Europäer inaktuell zu sein scheint. In seinem Buch zeichnet Hans-Peter Raddatz Parallelen und Gegensätze nach und macht die zentrale Bedeutung des Arabien-Israel-Konflikts für die Zukunft Europas deutlich. Die Eliten, so lautet seine These, lassen die Konturen des »Strukturwandels« erkennbar werden: den Islam als »Miteigner Europas« und den Koran als »Leitfaden des Respekts«.

2) Freitag, 12.10., 20 Uhr: "Die Dialektik von Einheit und Differenz - Über Ursprung und Geltung des Pluralismusprinzips in den Vereinigten Staaten von Amerika" mit dem Autor Sebastian Voigt (Leipzig). Café KoZ der Universität, Jügelstraße 1.

Das Buch von Sebastian Voigt ist nicht nur von historischem Interesse. Es greift in die politische Diskussion der letzten Jahre über die Vereinigten Staaten von Amerika ein und versucht, einen Kontrapunkt zum weit verbreiteten Antiamerikanismus zu setzen sowie der Unkenntnis der amerikanischen Besonderheiten in Europa entgegenzuarbeiten. Beantwortet wird die Frage, warum deutsche Revolutionäre in Amerika zu Patrioten und loyalen Bürgern wurden. Am Beispiel der jüdischen Einwanderung wird die Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft hin zu einem ethnischen Pluralismus dargelegt. Die Diskussionen um Melting Pot und Cultural Pluralism machen deutlich, dass dieses Buch Erkenntnisse für die aktuellen Debatten in Europa um Migration, Integration und Assimilation liefert.

3) Samstag, 13.10., 20 Uhr: "Fetisch und Freiheit - Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik - Die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus" mit dem Autor Stephan Grigat (Wien). Café Kurzschlusz der Fachhochschule, Kleistraße 5. Anschließend Party.

Soll Freiheit Wirklichkeit werden, muß man sich über die Schwierigkeiten Rechenschaft ablegen, die aus der von den Herrschaftsimperativen des Staates und den Verwertungsimperativen des Kapitals dominierten Gesellschaft für die Emanzipation resultieren. Stephan Grigat klärt in seinem Buch darüber auf, wie aus der Unzufriedenheit mit den Verhältnissen eine mal ressentimenthafte, mal regressive, mal mörderische Partizipation am gesellschaftlichen Unheil im Wege seiner scheinbaren Bekämpfung werden kann. Ersteres verweist auf die Kritik des Fetischismus; zweiteres auf den Antisemitismus.

Partyflyer: 

Veranstalter: Prozionistische Linke Frankfurt, Zionistische Organisation Frankfurt, Honestly-Concerned, Initiative Studierender im I.G.Farben-Haus und Autonome Liste Café Kurzschlusz.

 

 

NS-Demo am 7. Juli in Frankfurt: No way for Nazis! [mehr]

 

In Frankfurt am Main findet der I Like Israel-Tag 2007 auf dem Römerberg von 15-18 Uhr statt!!!  

 

 

Der ILI-Tag in Frankfurt am Main wird von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt, Honestly-Concerned, dem Jüdischen Jugend- und Studentenverband Hessen, dem Jugendzentrum Amichai, der Prozionistischen Linken Frankfurt, der Zionistischen Jugend Deutschland und der Zionistischen Organisation Frankfurt organisiert.

 

Ihm Rahmen des ILI-Tages finden zudem noch folgende Buchvorstellungen statt:   

 

 

So., 18.03., 20 Uhr: "Israels Existenzkampf - Eine moralische Verteidigung seiner Kriege". Mit dem Autor Yaacov Lozowick (Jerusalem). Achtung! Die Veranstaltung wurde aufgrund des großen Interesses in einen größeren Raum verlegt: Café Kurzschlusz der Fachhochschule, Kleiststraße 5, Frankfurt. [mehr]
 

 

Do., 26.04., 20 Uhr: "Halbmond und Hakenkreuz. Das 'Dritte Reich', die Araber und Palästina". Mit dem Autor Martin Cüppers (Berlin) Raum 311 im I.G.Farben-Haus der Universität, Grüneburgplatz 1, Frankfurt. [mehr]  
 

 

Sa., 12.05., 20 Uhr: "Jargon der Demokratie - Über den neuen Behemoth". Mit dem Autor Gerhard Scheit (Wien) im Café Kurzschlusz der Fachhochschule, Kleiststraße 5, Frankfurt. Anschließend ILI-Party. [mehr]
 

 

Di., 29.05., 20 Uhr: "Im Satellitenstaat Kroatien. Eine Odyssee des Überlebens 1941-1945". Mit dem Autor Zeev Milo (Tel Aviv). Café KoZ im Studierendenhaus der Universität, Jügelstraße 1, Frankfurt. [mehr]

 

 

 

Manifestation avec UPJF pour la libération des otages israéliens - Mercredi 29 novembre 2006, à 14 heures, Rond-Point Schuman, Bruxelles. [plus]

 

 

The Wind of Change - Antisemitismus im Wandel?           Rede von Dr. Dieter Graumann, Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland und Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, anlässlich der offiziellen Gedenkveranstaltung für die Pogromnacht vom 9. November 1938 in der Paulskirche in Frankfurt/Main. [mehr]

Die "Repräsentanten der Linken" standen auf und verließen den Saal. Jetzt grollen sie. Dass die anderen nicht mit ihnen gegangen sind und dass die Juden ihnen die schöne Feier vermasselt haben. [mehr]

 

In der Nacht zum 29. Oktober 2006 ist in Frankfurt am Main der jüdische Kommunist und Antifaschist Peter Gingold verstorben. Es sei hier auf einen Nachruf von Tjark Kunstreich [mehr] und ein Interview, das derselbe Autor vor einigen Jahren mit Peter Gingold geführt hat, hingewiesen. [mehr]

 

9. November 2006, 19.45 Uhr
Kino Harmonie, Dreieichstr. 54, Frankfurt
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht - Premiere des Artur Brauner Films: „Der letzte Zug“. Anschließend Diskussion mit Jochanan Shelliem (Journalist) und Elisabeth Abendroth (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).
[mehr]

 

Tough Baby - Zur Verfasstheit des nachbürgerlichen Subjekts. Reader mit den Texten zur gleichnamigen Veranstaltungsreihe. [mehr]

 

In antisemitischer Gesellschaft - Ein Reader zweier Veranstaltungsreihen 2005-2006 in Darmstadt, Erlangen und Frankfurt am Main. [mehr]

 

Antisemitismus und Antiamerikanismus auf der Frankfurter Buchmesse 2006. [mehr]

 

The Last Virgin - Ein antisemitisches Theaterstück in Frankfurt. [mehr]

 

“Why live, if you can be buried for ten Dollars?"
Mit Freud - Gesellschaftskritik und Psychoanalyse
Konferenz anlässlich des 150. Geburtstags Sigmund Freuds - 13. - 15. Oktober 2006 in Wien. [mehr]

 

1.) Mi., 04.10.06, 19.30 Uhr, Festsaal im Studierendenhaus, Campus Bockenheim der Universität Frankfurt, Jügelstr. 1.

Klaus Faber/Julius H. Schoeps/Sacha Stawski (Hg.): Neu-alter Judenhass. Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik

Neu-alter Judenhass. Antisemitismus, arabischer-israelischer Konflikt und europäische Politik (Berlin-Brandenburg Verlag). Podiumsveranstaltung mit dem Herausgeber Sacha Stawski & den Autoren Esther Schapira, Georg Hafner, Wahied Wahdat-Hagh, Klaus-Jürgen Scherer & Eldad Beck (angefragt). Moderation: Arno Lustiger. [mehr]  

2.) Do., 05.10.06, 16 Uhr, Haus der Zionistischen Jugend Deutschland in der Falkensteiner Str. 1.

Abrascha und Mr. Cowan. Erinnerungen an Israels Kampf um Unabhängigkeit

Abrascha und Mr. Cowan. Erinnerungen an Israels Kampf um Unabhängigkeit (Conte Verlag). Mit dem Autor Gad Ehrlich (Haifa) Moderation: Yoram Ehrlich. [mehr]

3.) Fr., 06.10.06, 20 Uhr, Café Kurzschlusz der Fachhochschule Frankfurt in der Kleiststr. 5.  

                                                    Islam is lame. Texte gegen die aktuelle Barbarei und ihre linken Freunde (Ca ira Verlag). Mit dem Autor Thomas Maul (Berlin) + anschließender Party! [mehr]

 4.) Sa., 07.10.06.

Hurra, wir kapitulieren!

Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken (Wjs Verlag). Mit dem Autor Henryk Broder (Berlin/ Jerusalem). Moderation: René Pollak. [mehr]

Veranstalter & Unterstützer: Honestly-Concerned, Zionistische Organisation Frankfurt, Jüdischer Jugend- und Studentenverband Hessen, Zionistische Jugend Deutschland, Prozionistische Linke Frankfurt, Gruppe Morgenthau.

 

 

Aufruf zur aktiven Teilnahme: Iran-Protestaktionen zu Ehren von Paul Spiegel sel.A. während der WM. [mehr]

Am 11. Juni um 15:00 Uhr finden am Jacobsplatz (Innenstadt) in Nürnberg, am 17. Juni um 14:00 Uhr auf dem Opernplatz in Frankfurt und am 21. Juni um 14:00 Uhr am Simsonplatz (vor dem Verwaltungsgericht) in Leipzig Protestkundgebungen gegen das iranische Regime statt.

 

After-Work-Party am Sa., 17. Juni 06, ab 20.00 Uhr - Café Kurzschlusz, FH Frankfurt, Kleiststr. 5  [mehr] 

Demonstration: Solidarität mit Israel! - Fr., 16. Juni 06, 18.00 Uhr, Merianplatz (U4) FfM. [mehr]

 

 

Dienstag, 25.04.06 -  Antisemitische Beschimpfungen am Mahnmal Börneplatz in Frankfurt. [mehr]   

Monday, 17.04.06 - Nine killed in Tel Aviv suicide bombing. [more]
 

 

Veranstaltung mit dem Autor Stephan Grigat (Wien/ Tel Aviv) zur Buchveröffentlichung: "Feindaufklärung und Reeducation. Kritische Theorie gegen Postnazismus und Islamismus". Di., 04.04.06, 20 Uhr im Café Kurzschlusz der FH Frankfurt, Kleiststr. 5. [mehr]   

Dossier "Israels Freiheit - Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Zionismus" von Stephan Grigat in der Jungle World vom 01.02.06. [mehr]                                                            

 

Thursday, 30.03.06 - Four Israelis were killed near the West Bank community of Kedumim. [more]

 

"Aufruf der Elf": Einreiseverbot für Mahmud Ahmadinedjad! [mehr] 

Petition - No entry to Germany for Ahmadinedschad [more]

Bar Iran's president from attending world cup - Sign the Simon Wiesenthal Center's urgent action petition [more]

Schließt den Iran aus! Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern den Ausschluss des Irans von der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. [mehr]

Exclude Iran! We, the signatories of this petition, demand the exclusion of Iran from the FIFA Worldcup 2006 in Germany. [more]

Exclusez l’Iran! Nous, les signataires de cette petition, exigeons l‘exclusion de l‘Iran du championnat du monde 2006 en Allemagne. [plus]

 

Offener Brief des Vorsitzenden der DIG Berlin an den Direktor der Frankfurter Buchmesse mit der Forderung, die Beteiligung an der Teheraner Buchmesse abzusagen. [mehr]

 

Allumez une bougie à la mémoire de Ilan Halimi. [plus]

Parce qu'il était juif...

Torturé à mort!

Victime de l'antisémitisme en Europe!

Assasiné à Paris!

Ilan Halimi (23)

Mobilisation en hommage à Ilan Halimi le 26 février à Paris. [plus]

 

Kritik der einfachen Gedankenproduktion - Text der Frankfurter Gruppe Morgenthau zur "Opernball-Demonstration" am 25.02. in Frankfurt. [mehr]

...eine Portion Wahn beigemischt. Konformistische Rebellen im Kampf gegen den Opernball - Text der Marburger Gruppe AAE gegen die Proteste gegen den Opernball in Frankfurt. [mehr]

Luxus für alle oder alle gegen den Opernball? - Text der Göttinger Gruppe Aktion & Kritik gegen die Unterstützung der Demonstration gegen den Opernball. [mehr]

The Antifa Chainsaw Massacre - Ein Nachtrag der Hamburger Gruppe bad weather zur Antifadebatte '05 in der Zeitschrift Phase 2. [mehr]

 

Strafverfahren eröffnet - Sperrung der Website aufgehoben:
Zweite Presseerklärung der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln zu den Repressionen wegen der satirischen Darstellung des „Propheten“ Mohammed (15. Februar 2006).
[mehr]

Zusammenarbeit von deutschen Staatsorganen und radikalen Moslems: Erste Presseerklärung der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln anlässlich staatlicher Repressionen wegen satirischer Darstellung des „Propheten" Mohammed (13. Februar 2006). [mehr]

 

Presseerklärung und -spiegel von  Honestly-Concerned: Zum Urteil Broder vs. Melzer in erster Instanz [mehr] und zur Pressekonferenz von Melzer, Meyer und Neudeck in Frankfurt. [mehr]

Abi allein zu Haus - von Henryk M. Broder: Mein alter Freund Abi Melzer, der größte Verleger aller Zeiten (GRÖVAZ), hatte für den 20.1. zu einer antizionistischen Freak-Show mit seinen beiden Starautoren Rupert Neudeck (Grünhelme e.V.) und Hajo Meyer (Eine andere jüdische Stimme) eingeladen. [mehr]

Persönlicher Aufruf von Dr.h.c. Arno Lustiger: Gegen die Veranstaltung von Hajo Meyer, Rupert Neudeck und Abraham Melzer am 20.01.2006 in Frankfurt zu protestieren. [mehr]

Wer ist Antisemit? Henryk M. Broder und Hajo Meyer vor Gericht - von Hannes Stein: Es wird mit einem Gerichtstermin enden, begonnen aber hatte es mit einer Veranstaltung an der Universität Leipzig im September 2005. [mehr]

Der Streit mit Henryk Broder zeigt: Hajo Meyer verkörpert den aktuellen jüdischen Selbsthaß - von Leon de Winter: Von wem stammt das folgende Zitat? [mehr]

 

 

Frankfurter Zustände: Die FH und der Kampf gegen das Böse. [mehr]   

 

Text der Frankfurter Uni Gruppe Sinistra: Übergriff auf eine Person mit Israel-Fahne auf einer Demonstration in Darmstadt im Dezember 2005. [mehr] 

Text der Frankfurter Gruppe 8. Mai: Einige Fälle von linken Antisemitismus u.a. der Frankfurter Linkspartei-Funktionärin Elisabeth Schneider und dem Anführer der Frankfurter Anti-Nazi-Koordination Pfarrer Stoodt. [mehr]  

 

 




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Mittwoch, 19. 10., 20.00 Uhr

Café KoZ, Uni Frankfurt, Jügelstr. 1

Der ganze Südosten ist unser Hinterland
Deutsche Südosteuropapläne von 1840 bis 1945

Mit dem Autor Klaus Thörner (Oldenburg)

Donnerstag, 20. 10., 19.30 Uhr

Jüdisches Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15

Der ewige Antisemit –
Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls

Mit dem Autor Henryk M. Broder (Berlin/Jerusalem)

Freitag, 21. 10., 20.00 Uhr

Café Kurzschlusz, FH Frankfurt, Kleiststr. 5

„Insel der Aufklärung – Israel im Kontext“

Mit der Herausgeberin Alexandra Kurth (Giessen)

Samstag, 22.10., 20.00 Uhr

Café Kurzschlusz, FH Frankfurt, Kleiststr. 5

„Kritik und Parteilichkeit – Über die Zukunft der Israelsolidarität“

Mit dem Bahamas-Redakteur Justus Wertmüller (Berlin)

Anschließend: Party (der Erlös geht in den Druck des Readers der Veranstaltungsreihe Tough baby)

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Protest gegen den Filmstart von Paradise now

am Do., 29.09., ab 19.30 vorm Berger Kino in Frankfurt

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Vernichtung als Kunst – Das Selbstopfer als Erlösung
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Donnerstag, 15.09.05, 20.00 Uhr, Café Kurzschlusz, Kleiststr. 5, FH Frankfurt.


Antisemitismus von links - Alte und neue Israelfeindschaft in der Linken.
Buchvorstellung mit Thomas Haury (Freiburg) und Lutz Eichler (Frankfurt).

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Freitag, 10.06.05, 20.00 Uhr
, Café Kurzschlusz, Kleiststr. 5, FH Frankfurt.



Vortrag und Diskussion mit Thomas Becker (Bielefeld) und Bastian Assion (Köln): Der Iran und der Kampf seiner Bevölkerung für demokratische Verhältnisse.
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Mi. 20.04.05, 20.00 Uhr, Café Kurzschlusz der FH Frankfurt, Kleiststr. 5


Presseerklärung des Bündnis Regime change Frankfurt und der Zionistischen Organisation Frankfurt zum "Wirtschaftstag Iran" der IHK

 

 
"Der Professor und sein Prophet" - Text von Henryk M. Broder zu Micha Brumlik und Avraham Burg, 15.11.09 [mehr]

"Hitler hat gewonnen" - Text der Gruppe Morgenthau zur Veranstaltung vom Fritz Bauer-Institut mit Avraham Burg, 05.11.09 [mehr]

   


"Wann ist ein Jude Semit?" - Um den vor sich hin dümpelnden Club Voltaire in Frankfurt entwickelt sich ein kleiner Skandal, Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, 08.10.09 [mehr]

"Der Sound des deutschen Schweinestalls" - Text der Antideutschen Koalition Rhein/Main, 01.08.09 [mehr] 

"Worte ohne Antifa" - Text der Gruppe Morgenthau, 23.07.09  [mehr]

Mi., 01.07.09: "Zusammenstoß der Zivilisationen - Iran und die westliche Welt zwischen 1978 und 2007" Zwei Veranstaltungen mit Dr. Ronen Bergman, israelischer Journalist und Buchautor von "The Secret War with Iran": Um 14 Uhr Gespräch im Haus der ZJD, Falkensteiner Str. 1 organisiert vom Jüdischen Jugend- und Studentenverband Hessen und der Prozionistischen Linken Frankfurt und um 19 Uhr Vortrag im Saalbau Bornheim, Arnsburger Str. 24 organisiert von der Initiative Honestly-Concerned und der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG.

 FREE IRAN NOW!


Do., 07.05.09, von 11 bis 18 Uhr: Infostand zum Yom Haatzmaut, dem israelischen Unabhängigkeitstag, auf der Frankfurter Zeil 
(am westlichen Ausgang der U-Bahn - Station Konstablerwache). Offizielles Thema für den diesjährigen Israel-Tag ist der 100. Geburtstag Tel Avivs, der Partnerstadt Frankfurts. Veranstalter ist die Frankfurter Arbeitsgemeinschaft der DIG.   

RALLY AT DURBAN II IN SUPPORT OF ISRAEL
“Israel Wants Peace” - Geneva, Wednesday, 22 April 2009 [more]

"Emanzipation in der politischen Bildung - Theorien, Konzepte, Möglichkeiten" - Buchvorstellung mit Janne Mende und Stefan Müller am Mi., 08.04.09, 20 Uhr, Café 1, Gebäude 1 der FH Frankfurt. [mehr]

"Das Schweigen brechen" - Öffentliche Versammlung zur Untersuchung des LaRouche-Netzwerks am Fr., 27.03.09, 11 Uhr, Konferenzraum: Bach des Crowne Plaza, Bahnhofstr. 10, Wiesbaden [mehr]



MFFB



 Fr., 06.03.09, 19.30 Uhr im Café Kurzschlusz der FH Frankfurt, Kleiststr. 5:  
Der Staat des Grundgesetzes
Über das Verhältnis von Kapital und Souveränität in Deutschland
Vortrag und Diskussion mit
Joachim Bruhn
(Initiative Sozialistisches Forum, Freiburg)

Artikel 20 des Grundgesetzes bestimmt: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Die Frage, wo sie denn aber hingehe, ist genau so deutsch wie das Grundgesetz selber. Wenn das, was in Deutschland als links auftrumpft, die Auffassung vertritt, es gelte, so Oskar Lafontaine, eine „Politik für alle“ zu erkämpfen, d.h. das, was seit den Tagen der Agitation Ferdinand Lassalles für den „Volksstaat“ als Demokratisierung sattsam bekannt ist, dann kommt die Ideologie der Politik an ihr Ende: die unbedingte Einheit von Bürger und Staat bekennt sich in der Idee, die Souveränität sei das Instrument der gesellschaftlichen Selbstverwirklichung und das System des Befehlens und Gehorchens wäre, nur recht auf Gemeinwohl getrimmt, die Freiheit schon selbst. Die marxsche „Kritik der politischen Ökonomie“ dagegen tritt auf als Kritik, die von Anfang an die Einheit von Ökonomie und Politik, von Basis und Überbau, von Kapital und Souveränität darstellt: in der Form der Kritik. Alle Kategorien dieser Kritik sind ökonomisch und politisch zugleich. Insofern sie aus der vermittelten Identität von Ausbeutung und Herrschaft entspringen, gilt die Souveränität als nur eine, wenn auch die gegenwärtige Form der „Knechtschaft“ (Marx). Als Kritik, die dem kategorischen Imperativ folgt, die Spaltung der Gattung in die wesentliche und in die überflüssige Menschheit aufzuheben, zielt sie nicht auf die Aufhebung, sondern auf die Abschaffung von Staat und Recht.

Mitveranstalter: Gruppe Morgenthau und Autonome Liste Café Kurzschlusz                       Veranstaltungsflyer

28. Februar 2009
Die Sehnsucht nach dem Ausnahmezustand
Einladung zu einer ideologiekritischen Konferenz am Samstag, den 28. Februar 2009 in Berlin.



Operation Cast Lead     
     


Scheitern als Programm - Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu kritisieren (12. August 2008) Ein Flugblatt - gemeinsam verfasst von der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln und der Gruppe Morgenthau aus Frankfurt/M - zur "Anti-Islam-Konferenz" der rassistischen Partei Pro Köln und zu den linken Gegenaktivitäten:
[mehr].

Israel-Tag am 15.05.2008 am Opernplatz in Frankfurt [mehr].

Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Staates Israel am 14.05.2008 in der Frankfurter Paulskirche [mehr].

Veranstaltungen der Jüdischen Gemeinde Frankfurt zu 60 Jahre Israel [mehr].

Neues aus der Problemzone - Warum der Frankfurter Gruppe sinistra! die Solidarität mit toten Juden über alles geht. Text der Gruppe Morgenthau [mehr].

Internationale Konferenz - Die iranische Bedrohung:
Die Islamische Republik, Israels Existenzkampf und die europäischen Reaktionen am
3. und 4. Mai 2008 an der Universität Wien [mehr].

Probleme der Dialektik heute - [mehr].

Der Westen und der iranische Krieg gegen Israel - Konferenz gegen Appeasement & Kollaboration am 25. & 26. Januar 2008 in Berlin an der Humboldt-Universität [mehr]      

Brutalstmögliche Aufklärer - Text der Gruppe Morgenthau zu den Anti-Naziaufmärschen in Frankfurt im Januar 08 [mehr].

 

Artikel von Christoph Schwarz in der Jungle World zur antisemitischen Hetzkampagne gegen Nargess Eskandari-Grünberg und Kurt Grünberg in Frankfurt [mehr].

Kommentar von Stephan Grigat in der Jungle World zum "No way out?" Kongress an der Universität Frankfurt [mehr].

Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken auf Wadiblog zu Veranstaltungen mit Shraga Elam und Klaus Fischer im Club Voltaire in Frankfurt [mehr].

Kommentare von Alan Posener auf Apocalypsoblog zu Artikeln von Lorenz Jäger zu den Römerberg-Gesprächen [mehr] und einer Veranstaltung der Autoren Mearsheimer und Walt an der Uni Frankfurt [mehr].

 

Szenische Erinnerung der Shoah - Blickrichtungen, Dissoziation, Reflexion Internationale wissenschaftliche Tagung                            Fr., 16. und Sa., 17. November 2007 Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Grüneburgplatz 1 [mehr]

Vorträge und Veranstaltungen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust Wintersemester 2007/08 [mehr]

 

 

Redetexte von Dr. Dieter Graumann [mehr] und Prof. Dr. Salomon Korn [mehr] gehalten zum 9. November in der Frankfurter Paulskirche.

 

 

Niederlage für die Judäophobie - Drei Wochen nach der Berufungsverhandlung sprach das Frankfurter Oberlandesgericht am vergangenen Donnerstag sein Urteil [mehr]

Berufungsverfahren Henryk M. Broder vs. Abraham Melzer:  

Donnerstag, 18.10.07, 11.00 Uhr, Raum 107 am OLG Frankfurt/Main,
Zeil 42 [mehr]
 

 

Wiesenthal Centre's Annual Monitoring Report to Frankfurt Book Fair Director: “Recidivist Hatemongering Publishers Should be Excluded from 2008 Fair” [more]

Wiesenthal Centre to Frankfurt Book Fair Director: "2007 Fair Opens as Homage to Catalonia in the Language of Holocaust Denial" [more]

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Katalanische Pixel-Stürmerei zur Buchmesse oder „Wir sind keine Institution, die den Holocaust leugnet“ - 6. Oktober 2007, von Thomas von der Osten-Sacken [mehr]

 

 

Messerattacke auf Rabbiner weitgehend aufgeklärt
Frankfurt/Main (AP) Eine Woche nach der Messerattacke auf einen Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main ist die Tat weitgehend aufgeklärt. [mehr]

 

 

                                                                     Letter from Berlin: The anti-anti-Zionists. By Benjamin Weinthal. [more]

 

Stop the Academic Boycott of Israel! [mehr]

 

Ralph Giordano hat Recht!
Und: Einige Gründe, gegen den Bau der „Zentralmoschee“ zu sein. Ein Text der Georg-Weerth-Gesellschaft Köln. [mehr]
 

Unten bleiben!                                                                   Warum Kritiker der falschen Gesellschaft beim Gipfelsturm nichts verloren haben. Ein Text des [a:ka] Göttingen. [mehr]

 

Vorträge und Veranstaltungen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust Mai bis September 2007. [mehr]

 

                                      

[more]

 

Jeremiah Duggan died in highly suspicious circumstances on the 27th March, 2003 in Wiesbaden, Germany. He was 22 years old. He decided to attend what he thought was an anti-war conference held by the Schiller Institute. This is a front group for the Lyndon LaRouche political organization. [more]

 

 

Pressemitteilung: Prof. Dr. h. c. Arno Lustiger fordert Bericht der Bundesregierung zur Antisemitismusbekämpfung. [mehr]

Friedman! In eigener Sache: Die Gesellschaft scheint durchdrungen von faschistischem Gedankengut. Dass sich unter seinen Personenschützern Nazis befanden, überrascht Friedman daher nicht besonders. Ein Kommentar über vermeintliche Gutmenschen und die Justiz. [mehr]

 

Is there still room for debate? My experience with the University of Leeds. By Matthias Küntzel. [more]

 

SPME members asked to protest last minute cancellation of Matthias Küntzel's invited talk and two-day workshop on "Hitler's legacy: Islamic anti-semitism in the Middle East" at Leeds university, UK. [more]

 

 

 

 

 

Presseerklärung und Solidaritätsadresse des American Jewish Committee nach Anschlag auf jüdische Kita in Berlin. [mehr]

 

 

Spendenaufruf der Amadeu Antonio Stiftung für die vom Anschlag betroffene Kita. [mehr]

 

 

 

 

David Goldner wurde wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen am 10.01.07 vom Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen zu 60 Tagessätzen á 10 Euro verurteilt. [mehr] Er geht in Revision und bittet dringend um Spenden für die Prozesskosten. Diese können unter dem Stichwort Prozesskosten Garmisch-Partenkirchen auf folgendes Konto überwiesen werden:
ISF e.V., Konto-Nr. 2260 45-756, Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75

 

 

 

Veranstaltungen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust - Oktober 2006 bis Februar 2007 in Frankfurt am Main. [mehr]

 


 

Bundesweite Demonstration für Israel
Sonntag, 28. Januar 07, 15.00 Uhr, Berlin.
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A Petition To The United Nations and Governments of Good Will to Institute Sanctions Against Iran Following Genocidal Calls Against Israel At Iran's Holocaust Denying Conference. [more]

 

Subliminal & The Shadow - Tikva (Hope):

 

 

 

Our partner in Israel: The Tel Aviv University Student Union

 

 

 

Solidarität mit den kriminalisierten israel-solidarischen Antifas aus Saarbrücken. [mehr]

Saarbrücker Szenen - Kommentar der Redaktion CCP vom 04.11.06 zu antisemitischer Gewalt und staatlichem Wahnsinn in der  saarländischen Landeshauptstadt. [mehr]

 

Das Odeur der Politologik - Lizas Welt zum "Manifest der 25" aus der Frankfurter Rundschau vom 15.11.06. [mehr]

Endlich Israel kritisieren? -  Michael Wolffsohn zum "Manifest der 25". [mehr]                                                                        

Ahmadineschads fünfte Kolonne - Walter Schmidt (Gastautor auf Achgut) zum "Manifest der 25". [mehr]

 


9. November 2006, 18.30

Zirkusgasse/ Ecke Schmelzgasse, 2. Bezirk, Wien
Kundgebung: Niemals Vergessen! 
Gegen Antisemitismus und Faschismus! 
Gegen den antizionistischen Konsens! 
Solidarität mit Israel! [mehr]

 

 

 

 

Aufruf zur Protestkundgebung gegen den internationalen Al Quds-Tag am 21. Oktober 2006 in Berlin. [mehr]  
 

 

We are democrats and progressives. We propose here a fresh political alignment. Many of us belong to the Left, but the principles that we set out are not exclusive. [more]

 

 

 

Amerika, dich haßt sich´s besser - Antiamerikanismus und Antisemitismus in Europa. Vortrag von Andrei Markovits (University of Michigan). Einleitung und Moderation Les Croquembouches. Veranstaltet vom Jüdischen Jugend- und Studentenverband Hessen und der Prozionistischen Linken Frankfurt. Do., 15.06., 20 Uhr - Café Kurzschlusz der FH Frankfurt in der Kleiststr. 5.

[mehr] 

 

 

 

Ten german bombers mp3-download: 

 

Manifesto: Together facing the new totalitarianism - Læs mainfestet som Salman Rushdie og 11 andre europæiske intellektuelle har skrevet, hvori de advarer mod islamisk totalitarisme. [mehr]

Online Unterstützung des Manifesto. [mehr]

 

Das befreiende Gelächter über das Allerheiligste - Text der Redaktion Bahamas. [mehr]

 

Mi., 09.11., 17.00h           Kundgebung vor der Paulskirche in Frankfurt  zum Gedenken an die Reichspogromnacht und anlässlich der Aussagen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad [mehr]

 

Di., 10.05., 20 Uhr
Buchvorstellung Ilka Schröder und Sebastian Bischoff (beide Berlin) "Weltmacht Europa - Hauptstadt Berlin?"
BCN-Café der FH Frankfurt am Nibelungenplatz

 

Di., 23.11.04, 20.45Uhr
Champions-League-Gruppenspiel
FC Bayern München gegen

Maccabi Tel Aviv
im Olympiastadion
in München
 

Regime Change statt Kritischer Dialog

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Pressespiegel


 

So., 12.12.04
Brunch des Jüdischen Jugend- und Studentenverbandes Hessen

im Café Tower (Eschersheimer Turm) in Frankfurt



Veranstaltung mit Itamar Marcus, Director of Palestinan Media Watch, Israel und Jörg Rensmann, Gruppe Offene Rechnungen, Berlin:

Planting the seeds of the next war: PA Education of Youth - A look at Children's TV and Education in the Palestinian Authority

 

 

Do., 11.11.04, 20.30 Uhr
Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Savignystraße 66
 

 

 

 

 

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Do., 02.12.04

(Newsletter der israelischen Botschaft) - Ein Soldat der israelischen Armee (IDF) ist am Montag ums Leben gekommen, als ein palästinensischer Schmugglertunnel an der Grenze zwischen dem südlichen Gazastreifen und Ägypten in sich zusammenstürzte. Ein weiterer Soldat wurde verletzt. 

 

 

Di., 30.11.04

Gaza (inn) - Ein palästinensisches Gericht hat am Montag einen Vater und seinen Sohn in Gaza zum Tode verurteilt, weil sie Israel beim Versuch geholfen haben, Hamas-Anführer Abdel Asis Rantisi zu töten.

 

Haifa (Maariv) - Several violent confrontations erupted on campus as of late, culminating Monday when Arab students attacked Student Association Chairman Gilad Sharir.

Bocholt (ddp-nrw) - Unbekannte haben in der heutigen Nacht einen jüdischen Friedhof in Bocholt geschändet. Wie die Polizei mitteilte, drangen der oder die Täter in das verschlossene Gelände ein und schmierten mit Farbe nationalsozialistische Schriftzüge und Symbole auf mehrere Grabsteine.

 

 

So., 28.11.04

Wittstock (inforiot) - Der 83-jährige Zeitzeuge Pavel Stránský ist am Mittwoch Opfer rechtsradikaler Pöbeleien geworden, als er in der Wittstocker Gesamtschule über seine Leidens-Odyssee durch drei Konzentrationslager berichten wollte. Während eine Schülerin seinen Vortrag demonstrativ durch laute Worteinwürfe störte und von der Lehrerin des Raumes verwiesen wurde, drang ein anderer Schüler in den Raum ein und schrie den Vortragenden an: „Du bist ein Jude!“

 

 

Fr., 26.11.04

Umm El-Fahm (inn) - Ein Bewohner der arabisch-israelischen Stadt Umm el-Fahm hat kürzlich versucht, einen jüdischen Israeli zu erstechen. Jetzt teilte er der Polizei mit, sein Motiv sei "Hass auf Israel" gewesen.

 

 

Di., 23.11.04

Berlin (Berliner Morgenpost) - Das Denkmal zur Erinnerung an deportierte Juden an der Putlitzbrücke in Tiergarten ist in der Nacht zu gestern von Unbekannten beschmiert worden.

 

 

Fr., 19.11.04

Antwerp (Reuters) - Moshe Yitzchak Naeh, 24, a British Orthodox Jew who lived in Belgium, was shot dead in Antwerp on Thursday amid concern about a rise in anti-Semitism following the stabbing of a Jewish youth in June. The victim, a well-known member of the Jewish community, was shot in the head on his way home from synagogue. He was not robbed, neighbors said.

 

London (Reuters) - Vandals have sprayed swastikas and other Nazi insignia on 15 gravestones at a Jewish cemetery in southern England, police say. They said the anti-Semitic graffiti had appeared on the gravestones in Aldershot, Hampshire, over the past month.
 

Spain (JPost) - Along with the local time and temperature, venomous slogans against Prime Minister Ariel Sharon and Israel appear on the municipal information board in the northern Spanish town of Oleiros. "Let's stop the animal, Sharon the assassin, stop the neo-Nazis," reads the bright-red illuminated sign in the town of a few thousand people located in the Galicia region.
 

 

Di., 16.11.04

San Francisco (cop newsletter) - When the vice president of the College Republican Club at San Francisco State showed up at the student union building to solicit new club members, he found a noisy and menacing mob of over 300 Palestinian, Arab, Muslim and radical leftist students surrounding his club's table being held back by 13 SFSU police officers. Four Palestinian women accused the conservative students of being responsible for the "murder of Palestinian babies." Food was thrown at the Republican college students and drinks poured over the campaign materials.


 

Fr., 12.11.04

Dublin (The Observer) - Gardai are investigating links between an Irish neo-fascist website and an upsurge in anti-semitism in Dublin. Three Jewish sites in the capital were targeted late Thursday night or early Friday morning, with swastikas daubed on a synagogue, a museum and a cemetery.

 

 

Mo., 08.11.04

Berlin-Tiergarten (Berliner Morgenpost) - Unmittelbar vor dem 66. Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht in Nazi-Deutschland ist das Denkmal für das einstige Gotteshaus der jüdischen Gemeinde Adass Jisroel am Siegmunds Hof 11 Ziel eines Graffiti-Anschlags geworden. Dabei wurde die Menora - ein künstlerisch gestalteter siebenarmiger Leuchter - mit weißen Namenszeichen verunstaltet.

 

 

Sa., 06.11.04

Newsletter der israelischen Botschaft - Am Freitagmorgen sind zwei palästinensische Kinder, sieben und acht Jahre alt, in Khan Younis getötet worden. Aus palästinensischen Quellen im Gazastreifen war zu hören, dass die beiden Kinder durch israelisches Panzerfeuer starben. Die israelische Armee (IDF) hingegen teilte mit, dass die Kinder durch die Explosion eines palästinensischen Sprengsatzes ums Leben kamen. In der Nacht wurden im Gazastreifen zwei israelische Soldaten durch eine palästinensische Anti-Panzer-Rakete verletzt. Einer erlitt leichte Verletzungen, der zweite Verletzungen mittleren Grades, als er in einem gepanzerten Fahrzeug auf der Philadelphi-Route an der israelisch-ägyptischen Grenze patrouillierte.

 

Eisleben (Hagalil) - Am 6.11. demonstrierten etwa 100 Menschen in der Lutherstadt Eisleben gegen Hartz IV. Sie waren einem Aufruf der NPD gefolgt. Nach der Nazi-Demonstration wurde die ehemalige Synagoge in Eisleben beschädigt.

 

 

Mi., 03.11.04                                                                                                                                              Amsterdam (Standard) - Der niederländische Film-Regisseur und Publizist Theo van Gogh ist am Dienstagmorgen auf einer Straße in Amsterdam durch Stiche und Schüsse tödlich verletzt worden. Der auch mit eigenen TV-Sendungen und durch Islam-kritische Meinungsäußerungen in der Presse bekannt gewordene Filmemacher ist 47 Jahre alt geworden. Der mutmaßliche Täter, ein 26 Jahre alter Amsterdamer mit niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen. Vorher verletzte er noch einen Passanten und einen Polizisten durch Schüsse.

 

Jerusalem Post - Two IDF soldiers were lightly wounded when an antitank rocket landed in the parking lot of the Gaza Divisional Headquarters in Gush Katif Wednesday. Two other soldiers suffered light-to-moderate wounds from Palestinian sniper fire in Rafiah Yam in the southern Gaza Strip.

 

 

Di., 02.11.04

Lyon (Independent Online World News) - A cemetery in the Burgundy village of Genlis was defaced with Nazi and anti-Semitic slogans on Monday night - the third such incident in France in recent days, police said on Tuesday.
 

 

Mo., 01.11.04

Ramallah (dpa) - Mindestens vier Menschen sind bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv getötet worden. Etwa 30 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, als sich der Selbstmordattentäter auf dem belebten Karmel-Basar im Zentrum der Stadt in die Luft sprengte. Zu dem Anschlag bekannte sich inzwischen die Volksfront zur Befreiung Palästinas.

 

Berlin (ddp-bln) - Unbekannte haben in Wilmersdorf zwei Gedenksteine für ins Konzentrationslager Auschwitz deportierte und dort ermordete Juden gestohlen.

 

Straßburg (AP) - Unbekannte haben in Frankreich erneut einen jüdischen Friedhof geschändet. Sie schmierten Hakenkreuze und «SS»-Runen auf 88 Gräber in der Ortschaft Brumath im Elsass, rund 20 Kilometer nördlich von Straßburg.

 

 

Di., 26.10.04

GAZA (inn) - Ein mutmaßlicher palästinensischer Kollaborateur ist am Samstag in Gaza-Stadt hingerichtet worden. Erstmals bekannte sich die radikal-islamische Hamas zu der Exekution.
 

 

So., 24.10.04

Strasbourg (Guardian) - Nazi slogans deface graves of war heroes - Police in Alsace fail to stop attacks by swastika vandals on Jewish, Muslim and Christian cemeteries.
 

 

Mi., 20.10.04

Kirjat Arba (inn) - Palästinenser haben am Dienstagnachmittag einen israelischen Soldaten im Westjordanland erschossen. Die Al-Aksa Märtyrer-Brigaden bekannten sich zu dem Attentat auf den 22-Jährigen, der sich außerhalb seiner Dienstzeit in einem Zelt eines Militärlagers aufgehalten hatte.
 

 

Mo., 18.10.04

Gaza (inn) - Ein 31-jähriger Palästinenser ist am Samstag in Gaza gehängt worden, nachdem das Zivilgericht der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ihn der "Kollaboration mit Israel" für schuldig befunden hatte. Drei weitere Angeklagte erhielten langjährige Haftstrafen wegen ähnlicher Taten.
 

Aachener- Jülich. Die Unverbesserlichen haben wieder zugeschlagen. Zahlreiche Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof an der Aachener Straße in Jülich sind mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert worden. Eine Zeugin hatte die Friedhofsschändung am Freitagabend bemerkt und gleich die Polizei eingeschaltet.

 

 

So., 17.10.04

London (Honestly-Concerned) - A Jewish student union booth at the European Social Forum was vandalized.
 

 

Sa., 16.10.04

Nach 80 Minuten hatte der Schiedsrichter genug. René Temmink unterbrach das Spiel der holländischen Ehrendivision zwischen ADO Den Haag und dem PSV Eindhoven am Samstagabend beim Stand von 0:2. "Das Maß war voll," sagte der Temmink im Anschluss. Die dauerhaften antisemitischen Gesänge der ADO-Fans waren für ihn nicht mehr zu tolerieren. Ein solcher Spielabbruch ist ein bisher einmaliger Fall.

 

Mi., 13.10.04

Frankfurt (Honestly-Concerned) - An einer Mauer, an einem Weg zwischen Goldsteinstrasse und Jugenheimer Strasse, befindet sich ein Davidstern und daneben der Spruch "fuck Juden". Auf der anderen Seite des Weges, an einer anderen Mauer, befindet sich, ein gut sichtbares Hakenkreuz. Einer Anwohnerin wurde von der Polizei gesagt, als sie eine Anzeige wegen Volksverhetzung stellen wollte, dass man in diesem Fall nichts tun könne und dass es in Frankfurt normal sei: "Wenn wir es heute entfernen, ist es morgen wieder dran."
 

 

Mo., 11.10.04

Klagenfurt (APA) - Das vor einem Jahr am Klagenfurter Zentralfriedhof in Annabichl errichtete temporäre Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus wurde von bisher unbekannten Tätern zerstört. 

 

Sa., 09.10.04

Kfar Darom (Israel Today) - Ein thailändischer Gastarbeiter wurde von Terroristen erschossen, als diese in Gewächshäuser der jüdischen Siedlung Kfar Darom im Gazastreifen eindrangen.

 

 

Fr., 08.10.04

Taba/Eilat (inn) - Mindestens 35 Todesopfer und mehr als 120 Verletzte hat eine Serie von Anschlägen am späten Donnerstagabend auf das Hilton-Hotel in Taba und auf das Rote-Meer-Resort Ras a-Satan nahe Nuweiba gefordert.

 

Rafah (inn) - Ein Heckenschütze hat am Freitag im südlichen Gazastreifen das Feuer auf einen palästinensischen Arbeiter eröffnet. Der Palästinenser erlag wenig später seinen Verletzungen.
Nach Angaben von Siedlersprecher Eran Sternberg kamen die Schüsse aus der Autonomiestadt Rafah.

 

 

Do., 07.10.04

Ramalla (inn) - Vermummte Palästinenser haben einen palästinensischen Patienten aus einem Krankenhaus in Ramalla entführt. Anschließend wurde der Palästinenser hingerichtet. Als Begründung hieß es, der Palästinenser habe Land an Juden verkauft. 
 


Mi., 06.10.04

(t-online) - Israelische Kampfflieger eskortieren Maschine nach Zypern - Dritte Drohung innerhalb einer Woche. Ein Lufthansa-Flugzeug ist nach einer Bombendrohung in Zypern notgelandet. Die Maschine war unterwegs nach Tel Aviv, wie israelische Regierungsbeamte am Dienstag mitteilten.

 

 

Sa., 02.10.04

Bremen (Weser-Kurier) - Der Israel-Korrespondent des Weser-Kurier, Ulrich W. Sahm, ist nach eigener Darstellung von einem Demonstranten zu Boden gestürzt worden. Der Vorfall ereignete sich gestern am frühen Abend vor dem Bremer Rathaus, wo Sahms Frau zur Zeit Fotos aus Haifa ausstellt. Parallel dazu hatte sich eine Gruppe von Demonstranten versammelt, um gegen die israelische Besatzungspolitik zu protestieren. Sahm schoss Fotos von den Demonstranten. Einer von ihnen drohte ihm deshalb Schläge an. Als Sahm sich nicht einschüchtern ließ, erhielt er einen Schlag ins Gesicht und stürzte auf die Rathausstufen. Sahm erstattete Strafanzeige.

 

Kiel (Honestly-Concerned) - Ein Flugblattverteiler der Initiative Verteidigt Israel wurde von ca. 10 Personen angegriffen. Die Angreifer zerstörten und entwendeten mehrere Stelltafeln und raubten dem Mitglied der Ini seine restlichen Flugblätter.
 

 

Mi., 29.09.04

Sderot (Honestly-Concerned) - Two Kassam rockets fired from the Jabalya refugee camp landed in the western Negev Israeli town of Sderot. One hit a house, the other landed in the middle of an alley filled with playing children. One rocket killed Yuval Abebeh, 4, and Dorit Aniso, 2, members of the same family. 31 people were wounded, seven with medium or serious injuries.

 

 

Fr., 24.09.04

Neveh Dekalim (Israel Today) - Palästinenser griffen am Freitag früh vom Gazastreifen mit Mörsergranaten den israelischen Ort Neveh Dekalim im Gusch-Katif-Siedlungsblock im Gazastreifen an und töteten dabei die 24-jährige Israelin Tiferet Tratner, als eine der Granaten ihr Haus traf. Eine weitere Mörsergranate ging in der Nähe der Synagoge von Neve Dekalim nieder, wobei ein Einwohner verletzt wurde.

 

Do., 23.09.04                                                                                                                                               Morag (Israel Today) - Donnerstag früh morgens gelang es palästinensischen Terroristen im Nebel des Morgens in die jüdische Enklave Morag im Gazastreifen einzudringen. Bei dem heftigen Schusswechsel kamen 3 Israelis ums Leben.

Jerusalem (Israel Today) - Eine 18-jährige palästinensische Selbstmordterroristin verübte in Jerusalem im nördlichem Stadtteil Giva Zarfatit einen Terroranschlag. Als sie an der menschenvollen Bushaltestelle der Frenchhills-Kreuzung von zwei Sicherheitspolizisten, die sie in Verdacht hatten, nach ihren Papieren gefragt wurde, zündete sie die Bombe in ihrem Rucksack, wodurch sie und die beiden Grenzsoldaten im Alter von 19 und 20 Jahren ums Leben kamen. 16 Israelis wurden relativ leicht verletzt.

Prag (APA/AFP) - Im Nordosten von Tschechien hat ein Unbekannter ein Holocaust-Mahnmal geschändet. Der Täter habe "ein SS-Symbol, einen Galgen und die Inschrift 'Nur ein toter Jude ist ein guter Jude'" auf die Gedenkstätte in Ostrava (Ostrau) geschmiert, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Mahnmal sei am Dienstag oder Mittwoch geschändet worden.
 

Oslo (APA/Reuters) - Israel hat die norwegische Hauptstadt Oslo am Donnerstag zum Abbau einer künstlerischen Skulptur aufgefordert, weil das Werk antisemitisch sei. Die rechteckige, drei Meter hohe Arbeit aus Metall steht auf einem Platz im Zentrum der Stadt und heißt "Die Mauer: Fragmente der Geschichte". Auf ihr ist neben dem Wort "Holocaust" das Datum der Resolution der Vereinten Nationen zu lesen, mit der die Staatengemeinschaft 1947 Israel anerkannt hat. Ein abgebildeter Davidstern - das nationale Emblem Israels - ist teilweise mit roter Farbe bedeckt, die offenbar Blut darstellen soll. Auf einer Seite stehen unter anderem die Worte "Ariel Sharon", "Zerstörung", "Vergewaltigung, Morde", "Shatila" und "Sabra".

 

Mi., 22.09.04                                                                                                                                                       Jerusalem (Haaretz). At least two Israelis were killed and some 15 others were wounded Wednesday afternoon in an terror attack at the French Hill neighborhood of northern Jerusalem.

 

Di., 21.09.04                                                                                                                                             Tulkarm (inn) - Am Montagmittag sind zwei Palästinenser wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Israel von den Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden erschossen worden. Bei einer der Exekutionen waren mehrere Kinder anwesend, die auf dem Weg von der Schule nach Hause waren. Nach einem Bericht der Nachrichtenagenturen APA und Reuters begannen Jugendliche damit, auf den Leichnam einzutreten.
                                                                                                                                                                         Wien (Hagalil) - Herzlstiege beschmiert - Gedenktafel zertrümmert: Pro-Palästinensischer Vandalismus im Herzen von Wien. Die Herzl-Stiege - sie führt von der Sterngasse hinauf zum Desider-Friedmann-Platz - wurde in der Nacht zum 21. September mit "Stop Zionism Victory for Intifada" beschmiert und die Herzl-Gedenktafel zertrümmert.

Bensheim (Honestly
-Concerned) - An eine Schule in Bensheim wurde der Spruch "Juden raus aus Deutschland. Verpißt euch doch nach Auschwitz!" geschmiert.

 

Di., 14.09.04                                                                                                                                               Kalkilija (inn) - Ein Palästinenser hat sich am Dienstagmorgen neben einer Straßensperre in Samaria in die Luft gesprengt. Dabei wurden zwei israelische Soldaten und zwei Palästinenser verwundet.
 

Berlin (ddp-bln). Ein Holocaust-Mahnmal in Mitte ist in der Nacht zum Samstag von Unbekannten beschmiert worden. Eine Polizeistreife habe die Schmierereien auf der Informationstafel des Mahnmals in der Ebert-/Ecke Behrenstraße entdeckt, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag.

 

 

Do., 09.09.04
Tagesschau - Acht Tote bei Anschlag in Indonesien. Polizei macht Jemaah Islamiya verantwortlich. Mindestens acht Menschen wurden getötet, als gegen 10.15 Uhr (Ortszeit) eine Autobombe vor der australischen Botschaft in Jakarta detonierte. 160 wurden Behördenangaben zufolge verletzt.
 

 

Sa., 04.09.04

Beslan (Haaretz) - Russia is blaming Al-Qaida for the seizure of a school by militants, who held hundreds hostage for three days. The standoff ended in tragedy Friday after commandos stormed the school, and 250 people, 200 of them children, have been reported dead following 10 hours of chaotic battles between commandos, armed civilian residents and militants.

 

Do., 02.09.04

JPost- 

 

 

Do., 02.09.04

Russland (Spiegel) - Selbstmordkommando war an Bord der Tupolew Eine islamistische Gruppe hat sich zu den fast gleichzeitigen Flugzeugabstürzen in Russland bekannt. Zwei Tschetscheninnen sind im Visier der Ermittler.

 

 

Mi., 01.09.04

Frankfurt (Honestly-Concerned) - Ein aus dem englischen Sprachraum stammender orthodoxer Jude, der an seiner Kleidung als solcher zu erkennen war, wurde am 31. August 2004 um ca. 13 Uhr an der Frankfurter Hauptwache von vier Männern vermutlich deutschen Ursprungs zuerst mit den Worten: "Man hat wohl deine Eltern und Grosseltern vergessen zu vergasen" massiv beleidigt, danach wurde der Mann von den Tätern wie ein Spielball hin und her gestossen bis er dadurch zu Fall kam. Erst danach flüchteten die Männer - dies am hellichten Tag an der Frankfurter Hauptwache in der Innenstadt, ohne dass einer der zahlreichen Umstehenden etwas dagegen unternommen hätte.

 

 

Di., 31.08.04
Haaretz - At least 12 people were killed and dozens of others were wounded Tuesday afternoon in two explosions within minutes of each other on two buses in the southern city of Be'er Sheva.

 

 

Sa., 28.08.04
AFP/BaZ. Zwei Angreifer haben am Samstag im Westjordanland einen der Kollaboration mit Israel verdächtigten Palästinenser ermordet. Nach Angaben palästinensischer Sicherheitskräfte wurde der 27-Jährige vor einer Moschee im Flüchtlingslager von Amari vor den Augen dutzender Menschen in Kopf und Brust geschossen.

 

 

Do., 26.08.04
Berlin (AFP) - Erneut ist in Berlin ein Jude auf offener Straße angegriffen worden. Der 21-jährige Mann aus Litauen wurde im Stadtteil Kreuzberg von einem 19-Jährigen in den Unterleib getreten, wie die Polizei mitteilte. Zuvor habe der Tatverdächtige gesagt, er sei Palästinenser und Juden müssten ermordet werden.


Mi., 25.08.04
AP- Jüdischer Friedhof in Bochum geschändet Unbekannte haben einen jüdischen Friedhof in Bochum geschändet. Wie die Polizei mitteilte, brachten die Täter in der Nacht zu Montag an rund 50 Grabsteinen Aufkleber an, die auf den 17. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß verwiesen.
 

Mi., 25.08.04
Jerusalem (AFP) - Palästinenser haben am Montagabend im Westjordanland ein Auto beschossen und dabei ein Kind leicht verletzt. Nach Angaben der israelischen Armee wurde der zwölfjährige Junge in ein Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich auf einer Straße im Norden der Stadt Hebron.
 

Mo., 23.08.04

Juedische.at- In der südlitauischen Stadt Alytus wurde vorige Woche das Denkmal für Holocaustopfer geschändet. Unbekannte Personen haben das Denkmal mit Sprühfarbe besprüht  

 

 

So., 22.08.04

Paris (dpa) - Bei einem antisemitischen Brandanschlag ist ein jüdisches Sozialzentrum in Paris zerstört worden. Menschen kamen nicht zu Schaden, weil die durch einen anonymen Anruf alarmierte Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen im Erdgeschoss auf die bewohnten fünf oberen Etagen verhindern konnte. Die Täter beschmierten die als Sozialküche genutzte ehemalige Synagoge im 11. Bezirk mit Hakenkreuzen und Parolen wie «Tod den Juden».

 

Dachau (ddp-bay). Auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte in Dachau hat am Freitag eine Gruppe von Skinheads Lieder mit rechtsradikalem Inhalt gesungen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um fünf bis sechs Heranwachsende aus dem Raum Dachau und München, die zum Teil bereits «einschlägig» bekannt seien.

 

JPost - Anti-Semitic and fascist slogans have appeared on the wall of a Jewish cemetery in a northwestern Romanian village where 126 Jews died during World War II, the local Jewish community said Friday. Jewish officials discovered anti-Semitic and fascist messages at a cemetery in the village of Camaras, written in big red letters in German, said Gavrila Goldner, chief of the local community in Cluj.
Goldner said the messages were recent and read "Jews out," and "Heil Hitler." 

 

 

Mi., 18.08.04

Schändung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora - Die Leitung der Gedenkstätte teilte folgendes mit: Die Hinweistafel wurde besprüht (schwarz) mit "Die ewige Ratte - Mörder der Palästinenser", auf einem Transparent am Güterzug stand "Der Amerikaner betreibt seit 500 Jahren Mord an den Indianern - was sagt die Gedenkstätte dazu", auf einem Transparent am Stolleneingang stand "Wo bleibt die Gedenkstätte bei der Ermordung der Palästinenser".
 

 

Di., 17.08.04

Schwarza (dps/th) - Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Gräber auf

dem jüdischen Friedhof in Schwarza (Kreis Schmalkalden- Meiningen) beschädigt. 22 Grabsteine seien mit roher Gewalt umgeworfen worden, mindestens drei Steine seien zerbrochen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

 

 

Mo., 16.08.04

Berlin (ddp-bln) - Unbekannte Täter haben das jüdische Mahnmal in der Levetzowstraße in Berlin-Tiergarten mit einem Hakenkreuz besudelt. Polizeibeamte entdeckten die Schmiererei heute, noch ehe am Mahnmal eine Veranstaltung von Emigranten begann. Sie schafften es allerdings nicht rechtzeitig, das Hakenkreuz zu entfernen, sagte ein Polizeisprecher.  

 

Paris (AP) - Unbekannte haben eine Mauer vor der Kathedrale Notre Dame in Paris mit antisemitischen Parolen beschmiert. Die Schmierereien, darunter ein Hakenkreuz und die Aufschrift «Tod den Juden», wurden am Samstagmorgen entdeckt. Erst Anfang der Woche war in Lyon ein jüdischer Friedhof geschändet worden.
 

 

So., 15.08.04

Athen (spiegel) - Der iranische Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili hat seine Drohung wahr gemacht. Zum Duell mit dem Israeli Ehud Vaks trat er heute nicht an. Der Fahnenträger seines Landes hatte schon vor Tagen angekündigt, gegen keinen Athleten aus Israel antreten zu wollen.

 

 

Do., 12.08.04

JTA - A Jewish cemetery was desecrated in the Czech Republic.
Unknown perpetrators scaled the walls of the cemetery in Hranice na
Morave last month and toppled 80 gravestones.


Rafah (inn) - Ein palästinensischer Heckenschütze hat am Donnerstagmorgen im südlichen Gazastreifen das Feuer auf einen israelischen Soldaten eröffnet. Bei dem gezielten Angriff wurde der Israeli schwer am Kopf verwundet.

 

Jerusalem (inn) - Ein Palästinenser hat am Mittwochnachmittag an einem Checkpoint nördlich von Jerusalem einen Sprengsatz gezündet. Bei dem Anschlag wurden zwei weitere Palästinenser getötet, 18 Menschen wurden verwundet.
 

 

Di., 10.08.04

JTA - Unknown attackers reportedly targeted Jewish interests in a Spanish enclave on the Moroccan coast. A synagogue was stoned and an elderly man beaten with a wet towel at the synagogue in Melilla, the daily El Pais reported Monday. The report said attacks against the Chocron Synagogue had gone on for several weeks, accompanied by shouts of “Jews out” as worshipers entered the building for prayers

 

JTA - Jews in New Zealand are reeling from the worst anti-Semitic attack in the nation’s history. Ninety-five headstones were toppled over in the Jewish cemetery at Makara, outside the nation’s capital of Wellington. The cemetery’s chapel, used for prayers before burials, was gutted by fire, leaving only swastika-etched walls standing.

 

JPost - More than a third of Austrians believe that the Nazi era was in some ways positive, although pro-Nazi sentiment in Austria has dropped over the past two decades, according to a poll published Thursday.

 

JPost - While on a tour of the museum at the Auschwitz death camp in Poland on Sunday, a group of around 50 Jewish university students from Israel, the U.S. and Poland were verbally attacked by a three-member gang of French male tourists.

 

Lyon (dpa) - In der französischen Großstadt Lyon ist ein jüdischer Friedhof geschändet worden. Rund 60 Gräber wurden laut Polizei mit Hakenkreuzen und keltischen Symbolen beschmiert. Erst Ende Juli war es in Lyon zu einem antisemitischem Vorfall gekommen. Drei jüdische Jugendliche waren von 15 anderen Jugendlichen in einem Vorort grundlos angegriffen und zusammengeschlagen worden. Nur wenige Tage vorher war der Friedhof von Saverne im Elsass geschändet worden.

 

 


 

 

 

 

 

 

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